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Politik

Ofsted streicht Verknüpfungen zwischen Autismus und Extremismus

Richtlinien zur Kinderschutzbildung wurden zurückgenommen, nachdem Kritik an diskriminierenden Inhalten laut wurde

Ofsted, die Behörde, welche die Sicherung im Bildungsbereich in England verantwortete, zog Richtlinien für Inspekte zurück, welche Autismus und Extremismus in Verbindung brachten. Diese Entscheidung erfolgte nach heftiger Kritik von Aktivisten und Prominenten. Ein Bildungsminister gab bekannt, dass ein aktualisiertes Schulungsmaterial jegliche Erwähnung von Kindern mit Autismus entfernte, nachdem Behauptungen über diskriminierende und unklare Darstellungen aufkamen.

Die Kontroverse entzündete sich im Kontext von Demonstrationen, an denen Naturforscher und Komiker teilnahmen. Die Debatte fand inmitten wachsender Sorgen über die Anzahl autistischer Kinder, die in das Programm zur Radikalisierungskontrolle Prevent verwiesen wurden. Ein Dokument, das von der Behörde verwendet wurde, besagte, dass Kinder mit Autismus ein erhöhtes Risiko für die Anfälligkeit für Extremismus besaßen. Es argumentierte, dass sie durch spezielle Interessen und Kommunikationsbedürfnisse anfälliger für Isolation und die Nutzung des Internets zur Suche nach Kontakten seien, was sie in den Extremismus ziehen könne.

Organisationen wie die National Autistic Society und Menschenrechtsgruppen kritisierten das Dokument scharf. Sie befürchteten, dass die Lehren des Handbuchs autistische Merkmale stigmatisierten und auf autistische Kinder zielten. Chris Packham, der selbst eine Form von Autismus diagnostiziert bekam, forderte den Stopp dieser Ratschläge, bevor weitere junge Menschen in Schulen und der Gesellschaft diskriminiert wurden.

Ofsted verteidigte das ursprüngliche Dokument im Juni 2025 und erklärte, dass die Schulung ein Verständnis für verschiedene Umstände vermittle, in denen Kinder anfälliger für Extremismus sein könnten. Jedoch enthüllte ein jüngster Bericht eines Junior-Bildungsministers, dass ein aktualisiertes Handbuch für Inspekte die Verknüpfungen nunmehr nicht mehr enthielt. Dieses neue Schulungsprogramm für Inspekte umfasste Aktualisierungen zur Prevent-Pflicht, ohne jegliche Erwähnung von Kindern mit Autismus.

Ein Sprecher von Ofsted betonte, dass die Behörde Kinder mit Autismus niemals als „wahrscheinliche Extremisten“ bezeichnete. Er erklärte, dass das alte Schulungsmaterial lediglich darauf hinwies, dass bestimmte gefährdete Kinder anfälliger für Manipulation sein konnten. Das neue Rahmenwerk zur Schulung der Inspekte enthielt daher keine solchen Verweise, was die ursprüngliche Sorge vor Stigmatisierung adressierte.

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