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Opfer bestritt Fälschungsvorwürfe in Kreuzverhör

Finanzielle Motive und Widersprüche bei Klage gegen den Moderator Alan Jones

Ein ehemaliger Studentensportstar bestritt vor einem Gericht in Sydney die Behauptung, er habe Anschuldigungen wegen angeblicher Vergewaltigung gegen den Moderator Alan Jones erfunden. Dies geschah im Rahmen einer intensiven Kreuzvernehmung, nachdem Jones seinen Polizeidienst verlor und sich in finanzielle Schwierigkeiten befand.

Die Verteidigerin von Jones, Gabrielle Bashir SC, deutete während der Befragung des Beschuldigten J an, dass dieser einen finanziellen Anreiz gesehen habe, die angeblichen Vergewaltigungsvorwürfe zwanzig Jahre nach den Vorfällen zu melden. Jones, der zu diesem Zeitpunkt vom Moderator finanziell unterstützt wurde, erklärte, er habe keine Absicht gehabt, Falschaussagen zu konstruieren.

Jones hatte zuvor dem Gericht mitgeteilt, dass Jones ihm ein Mobiltelefon, ein Nissan-Fahrzeug sowie einen monatlichen Zuschuss geschenkt hatte, der über neun Jahre hinweg von 350 auf 600 Dollar pro Woche stieg. Die Verteidigung stellte die Frage, ob diese Zahlungen zum Zweck der Unterstützung bei Training und Lebenshaltungskosten erfolgten. Jones bestätigte diese Unterstützung, räumte jedoch ein, dass er den Grund für die Erhöhung der Zahlungen nicht wisse.

Die Verteidigung stellte zudem die Glaubwürdigkeit von J in Frage, indem sie auf seine finanziellen Probleme verwies. Sie argumentierte, dass ein solcher Vorwurf, sollte er erfolgreich sein, ein Sprungbrett zu zivilrechtlichen Verfahren darstellte und eine Gelegenheit bot, sich nach dem Verlust des Arbeitsplatzes neu zu positionieren. Jones bestritt vehement, dass er die Vorwürfe in früheren Verfahren, wie bei Vorwürfen wegen Alkoholkrämers oder Körperverletzung, erhoben hatte.

Während der Kreuzvernehmung zeigten sich auch Widersprüche in J’s Aussagen. Er beschrieb den Kontakt als „Peck“, während er in seiner Aussage vor Gericht eine „chomping motion“ als Kuss darstellte. J räumte ein, dass er den Kuss möglicherweise falsch beschrieben habe, betonte jedoch, dass es definitiv einen Kuss in diesem Raum gegeben habe.

Jones bestritt alle Vorwürfe und erklärte, die Anschuldigungen seien entweder unbegründet oder die Wahrheit verzerrt. Die Verteidigung argumentierte, dass die Opfer durch Medienrivalen zur Beschwerde angestiftet worden seien und deren Zuverlässigkeit fragwürdig sei. Das Verfahren gegen Jones fortsetzte.

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