Die Pabst Brewing Company wandte sich an soziale Medien, um Unterstützung bei der Suche nach Tausenden von Dosen ihres Blue Ribbon Bieres zu erbitten. Das Unternehmen verkündete den Diebstahl und forderte von den Tätern, die Ware auf den ehrenhaften Weg zurückzugeben. Die Polizei bestätigte, dass eine Sendung im Anheuser-Busch-Verteilzentrum in Montclair gefälschte Dokumente verwendete, um eine Lieferung im Wert von 25.000 Dollar zu entführen. Diese Ware war für San Diego bestimmt.
Die Pabst Brewing Company betonte die Ernsthaftigkeit des Vorfalls und bot eine Belohnung für die Hilfe bei der Auffindung der 40.000 Pfund Bier. Die Polizei teilte mit, dass der Vorfall am selben Tag von einem weiteren Diebstahl aus demselben Verteilzentrum stattfand. Die Ermittler untersuchten die Möglichkeit, dass die beiden Vorfälle Teil derselben betrügerischen Ladendiebstahl-Operation waren. Es wurden Unstimmigkeiten in den Informationen bezüglich des Transportunternehmens, des Fahrers und der beteiligten Fahrzeuge festgestellt.
Obwohl die Unternehmen getrennt waren, besaß Anheuser-Busch einen Vertrag zur Brauerei des Pabst Blue Ribbon Bieres. Es blieb unklar, ob die Arizona-gebundene Sendung ebenfalls PBR-Bier enthielt. Ein Sprecher erklärte, dass es sich lediglich um einen unvorsichtigen Akteur handelte, der vorgab, die Person zu sein, die die Ware abholen sollte, und nicht um die eigentliche Abholung und den anschließenden Transport.
Das Unternehmen unterstrich die Schwere des Verbrechens in seiner Mitteilung. Pabst setzte zudem eine Frist für die Rückgabe der Bierlieferung: Die Täter hatten exakt achtzehn Tage und vierundvierzig Minuten Zeit, um die Ware zurückzugeben, ohne dass Fragen gestellt wurden. Diese Zahl bezog sich auf das Gründungsjahr des Unternehmens, 1844. Das Unternehmen bot außerdem eine unbestimmte Belohnung für die Rückgabe der Sendung.