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Paketbombe in Monaco: Ukrainischer Oligarch verwundet

Unvergleichter Anschlag erschütterte das Fürstentum

Eine Paketbombe verwundete einen ukrainischen Oligarchen und zwei weitere Personen in Monaco am Montag. Der Anschlag, der gegen 21 Uhr in einem Wohngebäude in der Nähe der französischen Grenze stattfand, erschütterte das als äußerst sicher geltende Fürstentum. Eine Quelle aus dem Ermittlungsverfahren, die anonym bleiben wollte, teilte mit, dass einer der Verletzten Vadym Yermolaiev, der ukrainische Oligarch, war.

Ein Paar im Alter von fünfzig bis sechzig Jahren erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, während ein dreizehnjähriger Jugendliche weniger schwere Verletzungen erlitt. Der Minister für Staat Monaco, Christophe Mirmand, erklärte, dass der Jugendliche mit dem Paar höchstwahrscheinlich verwandt sei. Mirmand betonte zudem, dass dies die erste solche Tat in der Geschichte des Fürstentums sei. Rund fünfzig Feuerwehrleute und achtzig Sicherheitsleute wurden an den Tatort entsandt.

Der öffentliche Ankläger Stephane Thibault berichtete, dass ein Verdächtiger einen Koffer oder ein Paket in der Lobby des Gebäudes hinterlassen hatte, bevor er floh. Es gab noch keine Hinweise darauf, warum das Gebäude angegriffen worden war. Die Regierung Monaco gab an, dass die starke Explosion durch eine Paketbombe verursacht worden sei. Auf Social Media berichtete eine Quelle, dass ein Verdächtiger auf Videoüberwachung in Richtung der Gemeinde Beausoleil in Frankreich floh.

Mirmand teilte mit, dass Zeugen Informationen zur Identifizierung des Täters geliefert hatten. Er erklärte, dass das Sprengmittel Bolzen und Geschoss enthielt. Die Notdienste versorgten zudem vier weitere Personen mit Schock und Verletzungen durch zerbrochene Fenster. Die Behörden versicherten, dass die Geheimdienste die Hintergründe der Opfer untersuchten und feststellten, ob andere spezifischen Bedrohungen ausgesetzt seien.

Der Oligarch Yermolaiev war seit Dezember 2023 von Kiew sanktioniert worden. Die ukrainischen Sicherheitsdienste gaben an, dass dies im Zusammenhang mit seiner Alkoholgeschäftstätigkeit in der russisch besetzten Krim stand. Die Behörden versprachen, eine weitere Pressekonferenz am Dienstag abzuhalten, um über die weiteren Entwicklungen zu berichten.

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