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Reste eines Boeing-Frachtflugzeugs gefunden

Pakistan lokalisierte Wrack in der Arabischen See nach einem Absturz

Pakistan lokalisierte die Überreste eines Boeing-Frachtflugzeugs, so die Luftfahrtbehörde des Landes. Die Behörde teilte mit, dass die Suchmannschaften die fünf Besatzungsmitglieder auf Bord suchten, als das Flugzeug verschwand. Das Flugzeug näherte sich Karachi von Sharjah in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Laut Angaben der pakistanischen Luftfahrtbehörde zeigte die Radardaten am Dienstagabend einen „raschen Abstieg“, nachdem ein Problem mit dem Navigationssystem gemeldet worden war.

Nach einer zwölfstündigen Suche fanden die pakistanische Marine und die maritime Rettungsagentur die Überreste des K2 Airways Frachtflugzeugs B737. Das Flugzeug wurde letzte Nacht als vermisst erklärt. Die Fundstelle lag in der Arabischen See vor der Küste von Ormara, einer Stadt an der südlichen Küste Pakistans. Die Behörde veröffentlichte Bilder von Personal, das Teile des Rumpfes von einem kleinen Boot auf ein größeres Schiff hob. Auf dem Deck des Schiffes lagen rote und weiße Trümmer mit der Aufschrift „K2 Air“.

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif drückte vor der Entdeckung des Wracks tiefe Trauer, Kummer und Bedauern über den tragischen Vorfall. Eine Quelle informierte die Nachrichtenagentur AFP, dass Marine- und Handelsschiffe an den Suchbemühungen teilnahmen, unterstützt durch militärische Flugzeuge. Die Flugdaten zeigten, dass das Flugzeug einen Höhenverlust erlebte, gefolgt von einem Aufstieg und dann einem zweiten, plötzlichen und dramatischen Verlust der Höhe.

K2 Airways war eine private Frachtfluggesellschaft in Pakistan, die sowohl reguläre als auch Charterflüge innerhalb des Landes und international betrieb. Das Flugzeug wurde 1999 hergestellt und diente zunächst als Passagierflugzeug für Aeroflot und Garuda Indonesia, bevor es 2012 in eine Frachtkonfiguration umgewandelt wurde. Die Luftfahrtbranche Pakistans hatte in den letzten zehn Jahren eine wechselhafte Geschichte mit mehreren tödlichen Flugunfällen, darunter auch in der südlichen Stadt Karachi. Die EU hatte den nationalen Träger wegen Sicherheits- und Lizenzbedenken für vier Jahre vom Luftraum Pakistans ausgeschlossen, diese Sperre hob jedoch im Jahr 2024 auf.

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