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Kultur

Pariser Haute Couture 2026: Mode, Stars und wissenschaftliche Visionen

Die Woche der Spitzenmode zeigte kreative Höhepunkte und spektakuläre Entwürfe

Die Woche der Haute Couture in Paris 2026 vollzog sich bei sengenden Temperaturen und zog die weltweit führenden Namen der Mode und der Prominenz nach Paris. Marken wie Schiaparelli, Balenciaga, Chanel und Dior präsentierten maßgeschneiderte, handgefertigte Kreationen, die Hundertstunden der Arbeit erforderten. Diese exklusive Veranstaltung, die zweimal jährlich stattfand, erforderte eine Einladung durch die Regierenden der französischen Modeindustrie.

Die vier Tage der Show zogen eine überaus starre Besucherzahl an, darunter Künstler wie Bad Bunny, Hudson Williams, Sabrina Carpenter und Cardi B. Bei Schiaparelli präsentierte der Kreativdirektor Daniel Roseberry seine Kollektion „The Call of the Void“ für Herbst/Winter 2026/2027. Bad Bunny trug in einem buttergelben Anzug bei der Premiere seiner Haute Couture Woche. Auch die Schauspielerin Emma Corrin erschien in einem auffälligen, pastellfarbenen Federmantel mit gefährlich wirkenden Zehenspitzen.

Pierpaolo Piccioli, der für Balenciaga tätig war, präsentierte seine erste Couture-Kollektion und ehhrte dabei die charakteristischen Stile und Formen des Gründers Cristóbal. Gigi Hadid präsentierte sich auf dem Außenlauf in einem schwarzen Federkokon, wobei alle Entwürfe fließende Formen in verschiedenen Texturen und Farben zeigten. Die Designs gewährten den Models und den Anwesenden inmitten der Hitze notwendigen Raum.

Duran Lantink, der im April des Vorjahres als permanenter kreativer Leiter bei Jean Paul Gaultier ernannt worden war, präsentierte seine erste Show. Seine Kollektion fokussierte sich auf die Ideen der Transformation, des Spiels und des hohen Theaters. Lantink ließ sich von Marie Antoinette inspirieren, um die französische Königin in einer modernen Umgebung zu erforschen.

Matthieu Blazy, der künstlerische Leiter von Chanel, nutzte seine Haute Couture-Kollektion, um die Welt des Fantastischen und der Verspieltheit zu betreten. Bei der Show nutzte ein Model ein Buch von Märchen, das Coco Chanel einst besaß, und die gesamte Kollektion entpuppte sich als Flucht aus der Realität. Intrikate florale Designs und Accessoires erschienen wie bei einer Disney-Prinzessin.

Jonathan Anderson präsentierte seine Entwürfe für Christian Dior. Sein Fokus lag auf den Brautlooks, die bei der Hochzeit von Taylor Swift und Travis Kelce gezeigt wurden. Obwohl einige brautnahe Kreationen aufgeführt wurden, blieben die Details des zukünftigen Brautkleides von Swift unklar. Seine Kollektion war eine Anspielung auf die amerikanische Bildhauerin Lynda Benglis und enthielt akordeonartige Kleider und Accessoires.

Iris van Herpen präsentierte ihre wissenschaftlich konzipierte Couture. Van Herpen erklärte, dass ihre wissenschaftlich thematisierte Kollektion die Kräfte betraf, die uns im Alltag beeinflussten, aber über die wir wenig wussten. Ihre Entwürfe enthielten Plasma, also geladene Gaspartikel, die in Glasröhren eingefügt und an Kleider angebracht wurden, um leuchtende und funkelnde Optiken zu erzeugen. Die Entwürfe wurden im Verlauf der Show immer elaborierter, mit komplexer Stickerei und ätherischen Draperien.

Alexis Mabille präsentierte seine Kollektion mit dem Thema der Dualität. Jeder Entwurf erschien zunächst als ein einziges Kleidungsstück, bevor er sich in eine zweite Erscheinung verwandelte, wobei Textur und Stil sofort wechselten. Zentrale Themen waren dabei die Farben Schwarz, Silber und Gold.

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