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Politik

Pauline Hanson kritisierte Familienrecht und Polizeiarbeit

Die One-Nation-Vorsitzende bezeichnete die Fortschritte der Frauenrechte als 'kaputt' und forderte eine Rücknahme von Gesetzen

Pauline Hanson äußerte in einem Interview die Ansicht, dass die Fortschritte der Frauenrechte im Familienrecht über die Jahrzehnte hinweg gescheitert seien. Sie argumentierte, diese Entwicklungen hätten Frauen bevorzugt und gleichzeitig Männer ständig unterdrückt. Diese Äußerungen, die sie im November 2025 im Rahmen eines Podcasts veröffentlichte, stießen auf heftige Kritik. Hanson bezeichnete die Einführung von zehn Tagen bezahltem Urlaub für Opfer häuslicher Gewalt als ‘lächerlich’ und als bloßen ‘Urlaub’.

Sie betonte, dass diese Maßnahme dazu führte, dass die Öffentlichkeit die Problematik der häuslichen Gewalt vergaß. Hanson stellte die Frage, ob die Polizeiarbeit nicht überwiegend von Fällen häuslicher Gewalt dominiert werde, während die eigentliche Kriminalität vernachlässigt wurde. Sie führte aus, dass etwa fünfundsiebzig Prozent der Zeit der Polizeibeamten mit diesen Fällen verbracht wurden. Dies sei der Grund, warum die Behörden sich auf die Bekämpfung der eigentlichen Kriminalität konzentrierten.

Hanson forderte eine Rücknahme des Familienrechts, da sie die bestehenden Strukturen als ‘kaputt’ ansah. Sie erklärte, dass die aktuelle politische Landschaft zu vielen Personen geführt habe, die die Rechte der Frauen vorantrieben, und dies sei eine Überbetonung der Frauenrechte. Sie betonte jedoch auch, dass Frauen auch Verantwortung trugen und dass Gewalt nicht akzeptabel sei, unabhängig davon, ob sie von Männern oder Frauen ausgeübt wurde.

Als Reaktion auf die Kritik behauptete Hanson, die Medien hätten ihre Aussagen verzerrt. Sie erklärte, dass einige in den rivalisierenden Medien nur ausgewählte Zitate nutzten, um ihre Kritik an der häuslichen Gewalt herunterzuspielen. Sie betonte, dass die gesamte Interviewaufnahme gehört werden müsse, um die volle Botschaft zu verstehen.

Die Kommissarin für Sexdiskriminierung verurteilte die Äußerungen als schädlich und gefährlich. Sie stellte klar, dass häusliche Gewalt niemals die Verantwortung der betroffenen Person sei. Sie betonte, dass Gewalt eine bewusste Entscheidung sei und die Schuld vollständig bei der Person lag, die sie verübt. Die Debatte um die Rolle von Gewalt und den Schutz der Opfer blieb somit intensiv und kontrovers.

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