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Politik

Pauline Hanson kritisierte Ende der australischen Migrationspolitik

Hanson sprach über die Auswirkungen der Veränderung der Einwanderungsmischung und hob ihre Tochter als zukünftige Führungspersönlichkeit hervor

Pauline Hanson kritisierte das Ende der White Australia Policy und nutzte ein Interview mit dem britischen Aktivisten Tommy Robinson, um Probleme mit der Migration zu benennen. Sie erklärte, dass diese politische Veränderung zu Schwierigkeiten führte und nannte muslimische Gemeinschaften, ohne Beweise, für die Nutzung des nationalen Behindertenversicherungsplans. Hanson behauptete, dass viele aus muslimischen Gebieten das System ausnutzten, um Leistungen zu erhalten.

Der Gesundheitsminister Mark Butler wies Hanson’s Behauptungen über muslimische Gemeinschaften und den Behindertenversicherungsplan zurück. Er erklärte, dass ihm keine Zahlen zur Verfügung gestellt worden seien, und äußerte sein Unbehagen über das Gespräch zwischen Hanson und dem Verurteilten, der politisch toxisch geworden war.

Hanson argumentierte, dass die Abschaffung der White Australia Policy in den 1970er Jahren den Weg für die heutige Einwanderungsmischung ebnete. Sie erläuterte, dass nach der zweiten Weltkriege viele Migranten aus Italien, Deutschland und Polen kamen und sich in das System integrierten, auch wenn sie zunächst die Sprache lernen mussten.

Darüber hinaus hob Hanson ihre Tochter Lee Hanson als die Zukunft ihrer Partei hervor. Sie betonte, dass ihre Tochter die notwendige Erfahrung und den richtigen Hintergrund für eine politische Karriere besaß. Hanson betonte jedoch, dass ihre Tochter sich selbst beweisen müsse, da sie keine Vetternwirtschaft unterstütze.

Die Senatorin Sarah Hanson-Young der Grünen äußerte sich scharf und bezeichnete Hanson’s Interview als „un-australisch“. Sie kritisierte Hanson’s Verhalten und ihren Besuch in Großbritannien als unangebracht. Hanson’s Reise nach Großbritannien beinhaltete eine Ansprache auf der konservativen politischen Konferenz, bei der auch Nigel Farage und Liz Truss anwesend waren.

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