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Politik

Pelletgewehre bei Demonstrationen: Experten bestätigten Verletzungen von Protestierenden in Delhi

Forensische Gutachten sprachen von 'Vogelspeck' und lebensbedrohlichen Wunden

Bei einer Demonstration in der Hauptstadt Delhi erlitten einige Teilnehmer der Cockroach Janta Party (CJP) Verletzungen, deren Ursache von Ballistikexperten auf Pelletgewehre zurückgeführt wurde. Die Experten bestätigten, dass die erlittenen Wunden mit der Verwendung von ‘Vogelspeck’ – einer Art Gewehrkugel, die aus Hunderten kleiner Metallpartikel bestand – übereinstimmten. Diese Partikel, die bei der Anwendung gegen Menschen in einer breiten Bahn verteilt wurden, verursachten tiefe, punktförmige Verletzungen.

Die Ausschreitungen am 20. Juli, als Zehntausende Demonstranten auf den Parlamentsbereich marschierten, führten zu brutalen Auseinandersetzungen mit der Polizei und paramilitärischen Kräften. Die Sicherheitskräfte setzten Holzstöcke, Schlagstöcke und Tränengas ein. Die Delhi-Polizei meldete Verletzungen bei eigenen Kräften und Demonstranten, während die CJP eine höhere Zahl an Verletzten angab. Nach der Repression bestätigten die Experten vier Fälle, in denen Patienten Wunden zeigten, die eindeutig durch solche Gewehre verursacht worden waren.

Ballistikwissenschaftler Philip Boyce erklärte, dass die beobachteten Wunden charakteristisch für eine 12-Gauge-Pumpen-Action-Schrotflinte seien. Er betonte, dass diese Verletzungen, selbst wenn sie nicht in unmittelbarer Nähe erfolgten, potenziell lebensbedrohlich sein konnten. Er erläuterte, dass diese Metallpartikel giftiges Blei in den Körper injizierten, was die Entfernung erschwerte und zu schwerwiegenden Folgen führen konnte.

Ein weiterer Experte bemerkte, dass die Verwendung solcher Gewehre im Rahmen von Demonstrationskontrollen eine lange Tradition in den Strafverfolgungsbehörden Indiens besaß. Er warnte davor, dass diese Munition nicht sicher sei und lebensverändernde oder lebensbedrohliche Verletzungen verursachen konnte. Obwohl die Polizei die Verwendung von Pelletgewehren vehement bestritt und behauptete, solche Waffen nicht besessen zu haben, berichteten Medien über die Beteiligung der Rapid Action Force (RAF) an den Schüssen.

Im weiteren Verlauf des Vorfalls berichteten Zeugen von den Verletzungen, die sie erlitten. Ein Journalist beschrieb, wie er beim Vorbeiziehen von Sicherheitskräften eine Schmerzempfindung spürte, gefolgt von der Entdeckung winziger kreisförmiger Löcher auf seinem Arm und seinem Rücken. Ein anderer Zeuge berichtete von der Einschlag von Projektilen in die Augenpartie, was zu tiefen Verletzungen führte. Die Beweise lieferten die Grundlage für die Expertenmeinung, dass die Wunden durch die Verwendung dieser Munition entstanden waren.

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