Ein 68-jähriger Pétanque-Spieler starb nach einem Streit mit einem Rivalenteam im französischen Küstenort Mimizan. Der Todesfall ereignete sich, nachdem ihm mutmaßlich eine Metallkugel auf den Kopf traf. Der Vorfall entstand aus einem Konflikt zwischen einer Gruppe, die regelmäßig am Strand spielte, und einer anderen, die in der Stadt spielen wollte.
Der Streit begann, als die Strandgruppe darum bat, in der Stadt spielen zu dürfen, um sich während einer Hitzewelle Schatten zu suchen. Zeugen berichteten den lokalen Medien über diese Forderung. Die Auseinandersetzung eskalierte schnell und entwickelte sich zu einer physischen Konfrontation.
Laut der Staatsanwaltschaft Mont-de-Marsan deutete die Beweislage darauf hin, dass der 81-jährige Mann den Opfertodigen mit einer Pétanque-Kugel getroffen hatte. Die Staatsanwältin Alexa Dubourg erklärte, dass der Vorfall eine Eskalation des Streits sei. Die Ermittlungen liefen weiter, um die genaue Rolle aller Beteiligten am 17. Juni zu klären.
Die lokale Radiostation Ici Gascogne informierte, dass der Mann nicht unmittelbar an seinen Verletzungen starb. Stattdessen brach er Minuten später aufgrund eines Herzinfarkts zusammen. Eine lokale Ansässige betonte die starke Rivalität zwischen den Strandspielern und den Stadtspielern, obwohl sie glaubte, dass diese Rivalität nicht auf diesem Niveau existierte.