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Kultur

Rapper Pitbull und Fans set Guinness-Weltrekord für Kappen-Versammlung

22.141 Menschen trugen kopfbedeckte Kappen bei Auftritt in London

Eine beeindruckende Versammlung fand am Freitag Nachmittag im Hyde Park in London statt. Tausendundzwanzigtausendvierhundertvierundzwanzig Menschen wählten die Wahl, eine eng anliegende Plastikmütze zu tragen. Diese Aktion diente der Errichtung eines Guinness-Weltrekords für die „größte Versammlung von Personen, die kopfbedeckte Kappen trugen“. Die Teilnehmer wählten neben den Kappen auch weiße Hemden, schwarze Krawatten und Aviator-Sonnenbrillen. Die Veranstaltung war eine Hommage an den Rapper Pitbull, der als Hauptdarsteller beim BST-Festival auftrat.

Pitbull selbst musste eine Kappe tragen, um an dem Rekord teilzunehmen. Laut Will Munford, offizieller Gutachter für Guinness-Weltrekorde, galt der Rekord nicht für die „größte Versammlung von kahlen Köpfen“, sondern für die „größte Versammlung von Personen mit Kappen“. Um die Genauigkeit des Ergebnisses zu gewährleisten, führten vierhundert Freiwillige die Personen am Eingang und vor Ort einzeln durch. Zudem nutzte man Drohnenaufnahmen mit vierundvierzig Zählern hinter den Kulissen.

Die Nachfrage nach den Kappen vor dem Auftritt war immens. Viele suchten kurzfristig in Geschäften, doch diese waren ausverkauft. Eine Teilnehmerin äußerte ihre Sorge, dass sie ohne Kappe „wie ein Dorn im Auge“ erscheinen würde, wenn sie inmitten einer Masse von Kappen ohne diese wären. Dies schuf eine Art Insider-Witz mit sechzigtausend Menschen.

Die Idee für den Weltrekord entstand nicht aus Pitbull oder den Guinness-Weltrekorden, sondern aus einem einzelnen Fan. Ein Podcaster und Kulturkritiker namens Jack Remmington postete eine humorvolle Videoaufnahme, die andeutete, dass die Kapazität des BST-Festivals ausreichte, um den Weltrekord für Menschen, die Pitbull nachstellten, zu brechen. Dieses Video verbreitete sich schnell und Remmington kontaktierte Guinness-Weltrekorde und BBC Radio 1, um Pitbull zu fragen, ob er sich der Herausforderung stellen wollte. Der Rapper antwortete enthusiastisch auf die Aufforderung.

Die Entscheidung, den Versuch zu offiziell zu machen, basierte auf der enormen Anzahl der Beteiligten und der Möglichkeit, dass viele Menschen an einem Rekordversuch teilnehmen konnten, die sie sonst nicht hätten. Zudem unterstützte eine bereits bestehende Internet-Community, die sich dem Nachahmen von Pitbull widmete. Der Rapper selbst nahm das Phänomen an, indem er seine Fans die „Baldies“ nannte und offizielle Kits sowie Kappen auf seiner Webseite verkaufte.

Die Teilnehmer, darunter zwei Freunde, waren keine treuen Pitbull-Fans, sondern suchten eine nostalgische Nacht der unbeschwerten Euphorie. Sie empfanden die Menge als „die unpretentiöseste Gruppe“, die sie je bei einem Konzert kannten. Der Rapper zeigte sich bei seiner Darbietung überrascht über die Zahl der Nachahmer, die ihm die Texte zurückschrien. Er bezeichnete den historischen Moment als „Segen und Ehre, die Baldies in London zu sehen“.

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