Die australische Bundespolizei begann Untersuchungen zu Vorwürfen von Missbrauch und sexueller Gewalt gegen israelische Behörden, die von australischen Mitgliedern der Global Sumud Flottille erhoben worden waren. Dies geschah nach einem Treffen mit der Ministerin Penny Wong. Die Bundespolizei bestätigte, dass sie Ermittlungen zu den Anschuldigungen eines Vertreters der Gruppe begonnen hatte. Wong und hochrangige Beamte der AFP trafen sich mit der Gruppe, um ihre Erfahrungen direkt zu hören. Die Ministerin verurteilte die Handlungen der israelischen Behörden und des Ministers Itamar Ben-Gvir und forderte eine unabhängige und transparente Untersuchung.
Parallel dazu verabschiedete die Regierung in Victoria ein Gesetz, das das Recht auf Homeoffice für zwei Tage pro Woche garantierte. Das Gesetz sollte auch Teil des Gleichbehandlungsgesetzes werden und trat am 1. September in Kraft. Die Regierung betonte, dass diese Regelung Familien und Arbeitnehmern Zeit und Geld spare. Die Gesetzesvorlage sah zudem einen Weg zur Streitbeilegung vor, falls die Vermittlung scheiterte.
Auf wirtschaftlicher Ebene berichtete die Finanzministerin Katy Gallagher über die Unsicherheiten, die durch globale Ereignisse entstanden. Sie erklärte, dass die Regierung sich auf die Kosten der Lebenshaltung fokussierte. Die Kürzung der Kraftstoffzollsteuer galt als vorübergehende Entlastung, die Ende Juni enden sollte. Die Regierung überwachte weiterhin die Entwicklung der Ölpreise.
In Bezug auf die Energieversorgung investierte die Regierung in neue Speichertechnologien. Die Regierung plante, hundert Millionen Dollar in vier groß angelegten Batteriesystemen in Sydney, Newcastle und an der Zentralküste zu investieren. Diese Maßnahme diente der Sicherung der Netzstabilität, während Kohlekraftwerke abgeschaltet wurden.
Die Zentralbank erwartete, dass sie die Leitzinsen bei ihrer Sitzung auf dem Stand hielt. Die schwächelnde australische Wirtschaft und die steigende Arbeitslosenquote beeinflussten die Entscheidung. Experten prognostizierten, dass die Zentralbank keine weitere Zinserhöhung vornehmen würde, da die Inflation weiterhin hoch blieb. Zudem kritisierte eine Umweltorganisation, dass die australische Vorsorgeindustrie bei den Investitionen in erneuerbare Energien unterinvestiert habe.