In Queensland schoss die Polizei einen Haustier ersch, nachdem es auf einer Straße in einer Bergbaustadt überfahren worden war. Die erschreckenden Aufnahmen des Vorfalls verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien, woraufhin besorgte Anwohner reagierten. Das Tier, das als Smokey identifiziert wurde, lag auf der Straße, als die Polizei eingriff. Die Videos zeigten eine Anwohnerin in großer Not, während ein Schuss erging.
Die Polizei gab eine Erklärung ab, die den Sachverhalt darlegte. Sie berichteten, dass die Beamten das Fahrzeug mit geringer Geschwindigkeit an einer Adresse in Mill Crescent in Mount Isa abstellten. Die Erklärung besagte, dass ein Hund unter oder hinter einem geparkten Wagen herbeigekommen und überfahren worden sei. Weder der Fahrer noch der Beifahrer sahen das Tier vor dem Zusammenstoß.
Ein Vorgesetzter erschien innerhalb von drei Minuten am Tatort. Er fand den Hund mit deutlichen Verletzungen und in großer Notlage. Die Entscheidung wurde getroffen, das Tier umgehend euthanasieren zu lassen, um ihm weiteren Schmerz zu ersparen. Die Behörden erklärten, dass diese Maßnahme die humanste und angemessenste Vorgehensweise zum damaligen Zeitpunkt darstellte.
Der Vorfall löste starke Reaktionen aus. Zeugen begannen, die Szene aufzuzeichnen, als der erste Schuss erging. Es folgten weitere Schüsse, die zu Schreien und Anschuldigungen führten. Anwohner riefen die Beamten an und beschimpften sie lautstark. Es wurde betont, dass es sich um ein Haustier handelte, dessen Besitzer große Trauer zeigte.
Die nationale Nachrichtenagentur berichtete über die Großmutter der 15-jährigen Besitzerin, die behauptete, die Polizei habe drei Schüsse abgegeben, bevor Smokey starb. Sie stellte die Frage, warum das Tier nicht zur Tierarztpraxis für eine Euthanasie transportiert worden war. Die Polizei erklärte, dass alle Einsatzhandlungen aufgezeichnet und von höheren Beamten überprüft wurden. Sie bestätigten, dass die Videoaufnahmen bewiesen hätten, dass das Tier schwer verletzt war, und dass die Maßnahmen der Beamten darauf abzielten, anhaltenden Schmerz und Verzweiflung zu verhindern.
Umweltschutzorganisationen kritisierten die Vorgehensweise. Sie argumentierten, dass die Euthanasie mit größter Sensibilität durchgeführt werden müsse. Die RSPCA Queensland zeigte sich über die verbreiteten Aufnahmen und betonte, dass ernsthaft verletzte Tiere unverzüglich Hilfe erhalten sollten. Sie forderten, dass bei Euthanasie die Methode gewählt werden müsse, die Schmerz, Angst und Verzweiflung minimierte.