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Polizei fing zwei Thais beim Schmuggel von Papagei-Eiern

Verbotene Handelswaren wurden in Johannesburg entdeckt; Umweltministerium bestätigte Rettungsversuche

Die südlichen Afrikanischen Behörden verhafteten zwei thailändische Staatsbürger im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Schmuggel von Papagei-Eiern. Die Verhaftungen erfolgten in separaten Vorfällen, als die Behörden versuchten, den Fluss des Wildtierschmuggels zu stoppen. Ein thailändischer Staatsbürger im Alter von fünfzig Jahren wurde am 20. August am internationalen Flughafen OR Tambo in Johannesburg festgenommen. Er transportierte fünfzig Vogel-Eier in einem selbstgebauten Inkubator in einer Handgepäcktasche, so gab das Umweltministerium Südafrikas in einer Erklärung bekannt.

Die vorläufigen Ermittlungen deuteten darauf hin, dass die Eier zu Papageiarten gehörten, welche unter der Konvention über den internationalen Handel mit bedrohten Arten von Wildtieren und Pflanzen (CITES) gelistet waren. Diese Konvention regelte den internationalen Handel mit Wildtieren und Pflanzen, um das Aussterben von Arten zu verhindern. Das Ministerium spezifizierte die Art der Vögel nicht.

Ein weiterer thailändischer Staatsbürger, der 23 Jahre alt war, wurde am selben Flughafen am 16. Juli festgenommen. Er versuchte angeblich, 418 Papagei-Eier in zwei selbstgebauten Inkubatortaschen zu schmuggeln. Die Botschaft Thailands in Südafrika reagierte auf eine Anfrage zur Stellungnahme nicht unmittelbar.

Das Umweltministerium betonte, dass die illegale Sammlung und der Handel mit Papagei-Eiern eine ernste Bedrohung für Wildvogelpopulationen und das Tierwohl darstellten. Es wurde erklärt, dass die Eier oft in improvisierten Inkubationsgeräten verborgen wurden und unter Bedingungen transportiert wurden, welche die Lebensfähigkeit der Embryonen und Jungvögel erheblich beeinträchtigten.

Mitarbeiter des Nationalen Zoologischen Gartens in Pretoria begannen mit der Inkubation der beschlagnahmten Eier, teilte das Ministerium mit. Mehrere der geretteten Eier keimten erfolgreich und die Küken erhielten intensive tierärztliche und pflegerische Versorgung, um ihre Überlebenschancen zu maximieren.

Die Verhaftungen erfolgten nach einer gemeinsamen operationellen Maßnahme, die von der Umweltmanagementinspektion der Polizei, bekannt als die „Green Scorpions“, und den Polizeieinheiten für Grenz- und gefährdete Arten geleitet wurde. Südafrika bestrafte den illegalen Export von CITES-gelisteten Arten mit einer Geldstrafe von zehn Millionen Rand (etwa 460.000 Pfund), einer Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren oder beidem.

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