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Polizei: Keine politische Motivation bei Tod von Ann Widdecombe

Ermittlungen laufen; Verdächtiger festgenommen

Die Polizei äusserte, es gäbe keinen Hinweis auf eine politische Motivation hinter dem Tod der ehemaligen Ministerin Ann Widdecombe. Matt Longman, stellvertretender Polizeichef der Devon- und Cornwall-Polizei, erklärte auf einer Pressekonferenz, dass die Ermittler offen für verschiedene Motive waren, jedoch keinerlei Beweise für eine politische Veranlagung existierten. Er betonte ferner, dass der Fall nicht als Terrorismusdelikt behandelt wurde.

Eine 28-jährige weiße Britin wurde am Samstag in Rotherham, Yorkshire, festgenommen und blieb unter Verdacht des Mordes in Untersuchungshaft. Die Behörden suchten keine weiteren Personen im Zusammenhang mit der Ermittlung. Die ehemalige konservative Ministerin und späterer Sprecher der Reform UK fand ihren Tod in ihrem Zuhause in Haytor, Devon, nach schweren Verletzungen.

Die Polizei teilte mit, dass die Ministerin möglicherweise bereits über 24 Stunden tot gewesen war, bevor ihr Leichnam entdeckt wurde. Longman bestätigte, dass keine Informationen vorlagen, welche auf eine grössere Bedrohung für die Öffentlichkeit hindeuteten. Zudem empfahl er die Öffentlichkeit, Spekulationen bezüglich der Motive nicht zu verbreiten, da diese der Ermittlung nicht halfen und der Familie der Ministerin und ihren Freunden belastend seien.

Der Reform UK-Anführer Nigel Farage intervenierte bei der Nachricht vom Tod Widdecombe und sprach sich zu Journalisten aus. Er bemerkte, dass es sich um einen vorsätzlichen Mord handelte, ob politisch motiviert oder durch einen persönlichen Groll – er forderte jedoch dazu auf, keine Spekulationen anzustellen. Oberkommissar James Vaughan der Devon- und Cornwall-Polizei berichtete, dass die Ermittlungen in den letzten achtundvierzig Stunden mit rascher Geschwindigkeit voranschritten. Er zeigte sich zufrieden, dass ein Verdächtiger fest in Gewahrsam genommen worden war.

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