Die Polizei entsandte Tausende von Beamten, um die Menschenmassen an verschiedenen Hotspots der Stadt zu kontrollieren. Nach dem Champions-League-Finale von Paris Saint-Germain gegen Arsenal setzten die Behörden Wasserwerfer ein und verhafteten über 130 Personen. Die Ausschreitungen fanden in der Nähe des Parc de Princes statt, wo über 40.000 Zuschauer den zweiten Titel des Vereins durch einen Elfmeterschießen feierten.
Die Berichte zeigten Spannungen und kurze Auseinandersetzungen um das Stadion in West-Paris. Bis elf Uhr (21 Uhr) verzeichnete die Polizei mehr als 130 Festnahmen. Ein Polizeisprecher teilte mit, dass sechs Fahrzeuge und zwei Ladenfronten beschädigt worden waren. Einige Fans zielten mit Feuerwerkskörpern auf die Polizeibeamten, die mit Tränengas reagierten, wie Berichte in Frankreich berichteten. Zudem sahen einige Personen T-Shirts mit der Aufschrift „FU*K ARSENAL 2026“ und standen neben brennenden Fahrrädern.
Rauch stieg in mehreren Bereichen auf, während die Zusammenstöße stattfanden. Die Polizei eilte Gruppen von Fans mit Demonstrationsausrüstung hinterher und löschte Fackeln, die auf der Straße liegen gelassen wurden. Der Innenminister Laurent Nuñez erklärte, dass ein „sehr robustes, sehr solides System“ zur Eindämmung der Gewalt vorhanden sei. Ein Polizeisprecher versicherte, dass die Verantwortung darin liege, allen eine fröhliche Feier zu garantieren, die ruhig und vollkommen sicher sei.
Frankreich hatte 22.000 Polizeibeamten zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Hauptstadt eingesetzt. Im Vorjahr starben zwei Personen und fast 200 wurden verletzt, als PSG zum ersten Mal den Champions-League-Titel durch den Sieg gegen Inter Mailand gewann. Auf der Champs-Élysées-Boulevard, der teilweise abgesperrt wurde, herrschte überwiegend friedliche Stimmung unter den PSG-Fans. Die Behörden schätzten die Menschenmenge auf 20.000 Personen.