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Politik

Polizeigewalt bei Lehrerprotest vor Weltcup

Mexiko-Stadt: Polizei setzte Tränengas ein, als Lehrer versuchten, den Zócalo zu erreichen

Die Polizei feuerte Tränengas auf Lehrer, die sich dem historischen Zócalo-Platz in Mexiko-Stadt zusammentrugen. Dies geschah zehn Tage vor dem geplanten „Fan Fest“ für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Der Vorfall stellte den zweiten Zusammenstoß zwischen der Polizei und Lehrern in der vergangenen Woche dar, und es wurde erwartet, dass weitere Konflikte entstanden, während Mexiko-Stadt die Eröffnungsprobe der FIFA-Weltmeisterschaft am 11. Juni vorbereitete.

Der Gewerkschaftsführer Filiberto Frausto erklärte, dass dieses Ereignis ausgesetzt werden müsse. Er betonte, dass eine Forderung wie die der Lehrer nicht nur eine Ablenkung oder ein Spiel gewesen sei, sondern vielmehr von größter Bedeutung. Die Lehrer, die mit der Gewerkschaft CNTE verbunden waren, forderten Lohnerhöhungen und die Rücknahme der Rentengesetze. Pedro Hernandez Morales, Generalsekretär der CNTE Sektion 9 in Mexiko-Stadt, warnte, dass die Forderungen nicht erfüllt würden, die „Kugel nicht rollen würde“.

Die Demonstration der Lehrer am Montag brach eine der Metallbarrieren, die den Zócalo blockierten, auf. Als die Riot-Polizei Tränengas auf die Demonstranten zielte, berichtete eine Person, sie sei von einem unidentifizierten Projektil getroffen worden und er erlitt eine Kopfverletzung. Am 26. Mai hatten die Riot-Polizei Lehrer der Sektion 22 der CNTE, die in Oaxaca ansässig waren, daran gehindert, in den Platz zu gelangen, um ein Protestlager aufzubauen. Eine Lehrerin aus Oaxaca, Francisca Pérez, berichtete der Nachrichtenagentur EFE, dass sie von den Behörden unterdrückt und geschlagen worden sei.

Das Ministerium für öffentliche Bildung und das Innenministerium gaben in einer gemeinsamen Erklärung an, dass die Gewerkschaft über die Gefahr informiert worden war, sich aufgrund laufender Bauarbeiten im historischen Platz zu versammeln. Die Gewerkschaft drohte, bei Nichterfüllung ihrer Forderungen „Millionen“ von Lehrern in die Hauptstadt während der Weltmeisterschaft zu rufen und eine landesweite Streik anzukündigen.

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