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Politik

Polizist in Mexiko verhaftet wegen Mordes und Femizids

Verstrickung in einen Streit um elterliche Sorge

Ein Polizeibeamter aus Texas wurde in Mexiko festgenommen. Die Behörden in Mexiko verdachten ihn des Mordes auf drei Personen sowie der schweren Verletzung der Mutter seines Kindes. Die Ermittler gaben an, dass der Vorfall aus einem Streit über die elterliche Sorge des minderjährigen Kindes resultierte.

Der 35-jährige Chad Eberle wurde am Mittwoch an der Grenze festgenommen. Die Verhaftung erfolgte auf Grundlage eines Haftbefehls, der ihm den Vorwurf des Femizids und des qualifizierten Mordes vorwarf. Nach mexikanischem Recht bezeichnet der Femizid den vorsätzlichen Mord an einer Frau oder einem Mädchen aufgrund ihres Geschlechts.

Laut der Zeitung La Razon de Mexico ereignete sich der tödliche Schuss im Juli in Saltillo. Der Streit entzündete sich über die Erlaubnis von Eberle, sein dreijähriges Sohn mitzunehmen. In dem Angriff starben zwei Frauen und ein Mann. Die Mutter des Kindes, eine 26-jährige Frau, wurde ebenfalls mit dem Kopf geschossen und verblieb in kritischem Zustand.

Die Ermittler verfolgten Eberle, als er versuchte, von Mexiko nach Texas über die internationale Brücke bei Piedras Negras zu gelangen. Eberle verließ die Wohnung mit seinem Sohn in einem grauen Chevrolet Silverado. Dies veranlasste die Ermittler, eine Fahndung zu starten und das Fahrzeug in Richtung der texanischen Grenze zu verfolgen.

Eberle wurde dann abgefangen, bevor er die Vereinigten Staaten mit dem Kind wieder betreten konnte. Das dreijährige Kind blieb unversehrt und wurde später in die Obhut der Kindeswohlfahrtbehörde von Coahuila übergeben. Eberle war zuvor als Polizeibeamter in Santa Anna tätig und besaß verschiedene Positionsbestellungen in texanischen Gemeinden.

Die Behörden gaben an, dass Eberle ein Reservistenpolizist war, der im November 2025 eingestellt worden war und nur einmal pro Monat arbeitete. Die Polizei von Santa Anna kontaktierte den US-Konsulat in Mexiko sowie die texanische Kommission für Strafverfolgung. Aufgrund der laufenden Untersuchung machten die Behörden keine weiteren öffentlichen Äußerungen.

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