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Wissenschaft

Portugal brach den Hitze-Rekord im Mai, während Europa unter der Hitzewelle litt

Extreme Temperaturen führten zu Notfallplänen in Frankreich und warnten vor gesundheitlichen Risiken in Italien

Portugal stellte einen neuen Höchstwert für einen Tag im Mai auf, als 40,3 Grad in der zentralen Stadt Mora registriert wurden. Dieser Wert übertraf den bisherigen Rekord von 40 Grad, der im Mai 2001 gesetzt worden war. Gleichzeitig erlebte Westeuropa eine erdrückende Hitzewelle, die die Regionen in Not brachte.

Minister in Frankreich trafen sich, um die Vorbereitung des Landes auf extreme Hitzeereignisse zu bewerten. Parallel dazu zog sich der Tennisspieler Jannik Sinner vom French Open zurück, da er unter der Hitze litt. In Italien erließ die Behörde einen Rot-Alarm für die Hauptstadt Rom, wo die Temperaturen am Donnerstag 32 Grad erreichen konnten.

Die Hitze drohte das Wochenende überzuhalten. Teile Portugals erreichten am Donnerstag und Freitag über 35 Grad, bevor die Hitze allmählich zurückging. In Frankreich mussten Schulen aufgrund der unerträglichen Temperaturen schließen. Obwohl die Prüfungen stattfanden, suchten die Bildungspolitiker nach Lösungen, um den Schülern Schattenplätze zu garantieren. Diese Entscheidung stieß jedoch auf Kritik von Lehrern und Gewerkschaften, die die Notwendigkeit von zusätzlichen Mitteln betonten.

Die unmittelbare Ursache der Hitzewelle lag in einem sogenannten Hitze-Dom, einem Hochdruckgebiet, das warme Luft einschloss und diese unter sich festhielt. Wissenschaftler erklärten, dass der Klimawandel solche Hitzewellen häufiger und intensiver machte. Über die letzten dreißig Jahre erwärmte sich Europa um 0,56 Grad pro Jahrzehnt, was extreme Wetterereignisse signifikant verschärfte.

Die Vereinten Nationen warnten daraufhin, dass die globalen Durchschnittstemperaturen dieses Jahr und in den folgenden vier Jahren auf oder nahe Rekordniveaus blieben. Die elf heißesten Jahre aller Zeiten begannen ab 2015, und die Wetter- und Klimainstitution der Vereinten Nationen prognostizierte, dass ein neues Rekordjahr wahrscheinlich vor 2031 eintrat.

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