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Putin räumte Ölknappheit ein: Ukraine-Angriffe verursachten Versorgungsprobleme

Russischer Präsident betonte Notwendigkeit erhöhter Verteidigung und Sicherung der Lieferketten

Der russische Präsident Wladimir Putin räumte ein, dass das Land unter einer „bestimmten Knappheit“ an Treibstoff litt. Diese Aussage erfolgte in einem Interview, das vom Kreml am Sonntag veröffentlicht wurde, nachdem die Ukraine wiederholt Angriffe auf ihr Territorium durchführte. Kiew bezeichnete die Angriffe als faire Vergeltung für die nahezu täglichen Bombardierungen der Zivilbevölkerung und der Energieinfrastruktur seit dem Beginn der russischen Offensive im Februar 2022.

Putin betonte, dass Angriffe auf kritische und insbesondere auf Energieinfrastrukturen Probleme verursachten. Er erklärte, dass man derzeit eine gewisse Knappheit beobachtete, diese jedoch noch nicht kritisch sei. Die Hauptaufgabe liege nun darin, die russische Luftabwehrkapazität zu erhöhen und die Treibstoffversorgung, insbesondere für die Krim, zu gewährleisten. Die Behörden auf der russisch annektierten Krim erklärten am Freitag eine „Notlage“ aufgrund von Engpässen bei Treibstoff und Strom, die durch ukrainische Angriffe auf die Logistikketten und Ölstätten ausgelöst wurden.

Vor einigen Stunden versprach Putin im Rahmen einer Rede zum Kongress der United Russia, die Sicherheit zu gewährleisten und Herausforderungen zu überwinden, während die Ukraine ihre Vergeltungsangriffe innerhalb Russlands verstärkte. Er versicherte den Mitgliedern der Partei, dass man die Probleme wahrnahm und darauf reagierte, jedoch die Sicherheit des Landes und seiner Bürger sowie die Unantastbarkeit der russischen Grenzen sicherstellen würde. Er fügte hinzu, dass man alle Herausforderungen, einschließlich terroristischer Angriffe auf das Territorium und die Infrastrukturen, überwinden würde.

Die jüngsten Ereignisse unterstrichen die anhaltende Eskalation. Ein ukrainischer Drohnenangriff traf eine Raffinerie in der südlichen Krasnodar-Region und entzündete dort ein Feuer. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Schlag als Teil der „Operationen, die die Fähigkeit Russlands schwächen“. Er wies darauf hin, dass eine Raffinerie in der Krasnodar-Region sowie eine weitere in der Oblast Jaroslawl angegriffen worden waren.

Eine weitere ukrainische Attacke verursachte letzte Woche ein schweres Feuer in einer Raffinerie südöstlich Moskaus, welche die Vororte der Hauptstadt in dicken schwarzen Rauch hüllte. Diese Ereignisse zeigten die fortgesetzte Belastung der Infrastruktur beider Seiten im Rahmen des anhaltenden Konflikts.

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