Die Bodenpersonal der Fluggesellschaft Qantas stimmten für eine Streikentscheidung, um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu fordern. Die Transportarbeitergewerkschaft (TWU) berichtete, dass neunundsiebzig Prozent ihrer Mitglieder bei den Qantas Ground Services (QGS) zustimmten, in den kommenden Wochen industrielles Handeln zu betreiben. Diese Entscheidung erfolgte im Kontext eines anhaltenden Lohnstreits, der die Arbeitsbeziehungen zwischen den Mitarbeitern und der Unternehmensleitung belastete.
Die Gewerkschaft argumentierte, dass die QGS-Mitarbeiter, die durch die Tochtergesellschaft QGS beschäftigt wurden, weniger als die „Legacy“-Mitarbeiter entlohnt wurden. Die Streikentscheidung erfolgte kurz nach der Veröffentlichung der Jahresfinanzen der Fluggesellschaft, welche die Gewinne auf ein vierjähriges Tief senkte und eine mögliche Erhöhung der Flugpreise andeutete. Der nationale Sekretär der Gewerkschaft erklärte, dass die Arbeiter nach einer falschen Zusage, die das Unternehmen würde sie respektieren, keine andere Wahl sah.
Obwohl die Mitarbeiter den Streik nicht wünschten, sahen sie die Notwendigkeit der Aktion als einziges Mittel, um ihre Forderungen durchzusetzen. Die Fluggesellschaft versicherte, dass sie bereit sei, eine Einigung mit den Mitarbeitern zu erzielen, welche jährliche Lohnsteigerungen vorsah. Zudem verfügte das Unternehmen über gut ausgearbeitete Notfallpläne, um die Auswirkungen auf Kunden und den Betrieb zu minimieren, falls industrielle Aktionen bekannt wurden.
Parallel zu diesen arbeitsrechtlichen Spannungen entwickelten sich in anderen Bereichen wichtige juristische und gesellschaftliche Entwicklungen. In New South Wales stellte die Wasserbehörde ihre Fähigkeit in Frage, potenzielle Wasserraubfälle zu verfolgen, da die Gültigkeit von Lizenzen für Wasserrechte ungewiss war. Zudem erregte ein Gerichtsverfahren bezüglich der Flächennutzungsrechte in New South Wales Fragen hinsichtlich der korrekten Verfahren bei der Konsultation von Grundstückseigentümern auf.
Auch im Bereich der digitalen Regulierung wurden neue Vorschläge zur Datenschutzsicherung präsentiert. Die Staatsanwältin gab bekannt, dass die Regierung keine sofortige Verbotspolitik für den Import von Smartglasses plante. Gleichzeitig kündigte die Staatsanwältin geplante Datenschutzreformen an, welche ein „fairen und vernünftigen“ Test zur Begrenzung der Datenerfassung einführten und ein „Recht auf Löschung“ für Bürger einführten. Diese Maßnahmen zielten darauf ab, den Schutz der persönlichen Daten angesichts neuer Technologien zu gewährleisten.