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Politik

Reform-Plan zur Bürokratieentlastung: Mehr als existierende Planer sollten entlassen werden

Kürzungen im Verwaltungsdienst und psychologischer Unterstützung für Gefängnispersonal

Ein Plan der Reform UK, den die Partei zur Reduzierung der Größe des Verwaltungsdienstes vorlegte, enthüllte, dass mehr Planungsbeamte entlassen würden, als tatsächlich vorhanden waren. Zudem sah der Vorschlag die Eliminierung von mindestens zwei Dritteln der Psychologen, die die Wohlfahrt der Gefängnisbeamten unterstützten. Diese Pläne, die im Dezember veröffentlicht wurden, zielten darauf ab, jährlich über fünf Milliarden Pfund einzusparen und eine Reduktion der Vollzeitäquivalente (FTE) von dreizehn Prozent zu erreichen.

Der Bericht, betitelt „Sturm und Sonnenschein“, forderte eine spezifische Fokussierung auf Bereiche wie die Kommunikation, wo die Zahlen um sechzig Prozent reduziert werden sollten, sowie auf Personalressourcen, wo eine Reduktion von zwei Dritteln vorgesehen war. Unter den detaillierten Vorschlägen für andere Bereiche forderte der Bericht eine Reduktion von vierhundertfünfzig Vollzeitäquivalenten im Bereich der Planung, was jährlich vierzig Millionen Pfund einsparen sollte. Dennoch besaß die Statistik für den Verwaltungsdienst in Großbritannien nur vierhundertfünfundvierzig Planer, wobei etwa ein Drittel dieser Beamten beim Ministerium für Wohnen, Gemeinschaften und lokale Regierungen beschäftigt war.

Auf die Frage, wie es möglich sei, mehr Planer zu entlassen, als vorhanden seien, antwortete ein Sprecher der Reform, dass die Gesamtzahl vierhundertvierzig Personen umfasste, die als Planungsinspektoren beim Ministerium für Wohnen, Gemeinschaften und lokalen Regierungen beschäftigt waren. Diese Inspektoren arbeiteten für die Planungsinspektion, eine Abteilung des Ministeriums, welche die Genehmigungen für Planungsanträge entschied und Empfehlungen für große Infrastrukturprojekte, wie Kraftwerke, bearbeitete. Es blieb unklar, wie gut diese Arbeit nach signifikanten Personalabbau noch fortgesetzt werden konnte.

Ein weiterer Teil des Reformplans verpflichtete zur Kürzung von neunhundertdreizig Stellen im Bereich der Organisationspsychologie, was sechzig Millionen Pfund jährlich einsparen sollte. Die Verwaltungsstatistik zeigte, dass neunzig Prozent der dreitausenddreihundertneunzig Psychologen im Straf- und Bewährungsdienst arbeiteten, wo sie primär den Gefängnispersonal unterstützten. Auf die möglichen Folgen für die Wohlfahrt des Gefängnispersonals reagierte ein Sprecher der Reform mit der Aussage, dass die Gefängnisse unter einer Reformregierung viel sicherere Orte zum Arbeiten würden und die Arbeitsbedingungen der Gefängnisbeamten stark verbessert würden.

Eine weitere Maßnahme, die laut Bericht einhundertfünfzig Millionen Pfund jährlich einsparen sollte, sah die Kürzung von zweitausendfünfhundert Sicherheitsstellen vor, was etwa ein Viertel der gesamten Personalstärke im Verwaltungsdienst betrug. Der Großteil dieser Stellen, etwa siebentausend, befand sich entweder im Verteidigungsministerium, wo sie oft Basen oder andere sensible Standorte bewachten, oder im Auswärtigen Amt, welches auch Aufgaben im Bereich der Cybersicherheit umfasste. Ein Sprecher der Reform erklärte, dass die Partei nicht genannt habe, welche Abteilungen ins Visier genommen würden.

Der Minister des Schattenkabinetts des Innenministeriums äußerte sich kritisch und bezeichnete den Plan als eine weitere Politik der Reform, die nicht den Aufwand rechtfertigte. Er betonte, dass der Plan nicht nur Kürzungen in Teams vorschlug, die größer waren als die Anzahl der Beschäftigten, sondern auch Sicherheitspersonal sowie psychologische Unterstützung in den Gefängnissen reduzierte. Er beendete mit der Feststellung, dass die Partei keine ernstzunehmende Partei sei und dass bald öffentlich über diese Politik gestritten würde.

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