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Reizspray in Tokio: Neunzehn Verletzte nach Vorfall im Einkaufszentrum

Substanz, die Capsaicin enthielt, löste starke Reaktionen aus

Mindestens neunzehn Menschen wurden nach einem Vorfall in einem Einkaufszentrum in Tokio ins Krankenhaus gebracht. Der Vorfall ereignete sich am Montag, als ein Mann eine Substanz auf eine Geldautomat an der Erdgeschosszone des luxuriösen Ginza 6 Einkaufszentrums sprühte. Die Behörden vermuteten, dass es sich bei der Substanz um einen Reizspray handelte, der wahrscheinlich Capsaicin enthielt, eine Verbindung, die in Chilis vorkommt.

Die Betroffenen berichteten von starken Schmerzen und Juckreiz im Halsbereich. Eine siebzigjährige Frau erzählte den Medien, dass ihr Hals sofort ‘stechend und schmerzend’ wurde, als sie sich dem Geldautomaten näherte. Sie erwähnte, dass die Unruhe bereits begonnen hatte und sie zunächst eine kleine Brandgefahr vermutete. Nach dem Betreten des Bereichs fühlte sich ihr Hals kratzig und fast taub.

Aufgrund der Intensität der Reaktionen erfolgte eine umfangreiche Einsatzbereitschaft. Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte waren vor Ort. Die Straße vor dem Einkaufszentrum wurde abgesperrt, und Einsatzkräfte in Schutzkleidung begannen, Menschen aus dem Einkaufszentrum zu evakuieren. Fotografien zeigten, wie Einsatzkräfte Planen um Teile des Geschäftsgebäudes hingen.

Die Polizei leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein und suchte nach dem mutmaßlichen Spreizer. Die genaue Ursache der Freisetzung der Substanz stand noch aus den Ermittlungen. Die Einsatzkräfte versorgten die Verletzten und sicherten die Unfallstelle, während die Behörden die weiteren Schritte zur Klärung des Sachverhalts einleiteten.

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