Ein Richter traf die Entscheidung, die jugendlichen Täter, die zwei Mädchen verผิดen, nicht inhaftieren zu lassen. Eine der Opfer beschrieb diese Entscheidung als einen direkten Schlag ins Gesicht des Gerichts. Die beiden jungen Männer, die zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt waren, verผิดen die Teenagerinnen bei zwei separaten Angriffen, die im November 2024 und im Januar 2025 in Fordingbridge, Hampshire, stattfanden.
Die Täter erhielten Jugendrehabilitationsanordnungen und unterlagen intensiver Überwachung und Beobachtung. Ihre Urteile standen zur Überprüfung durch den Justizminister an. Eine der Opfer, die bei der BBC-Sendung sprach, fragte nach dem Sinn der Verurteilung: „Was war der Sinn, mich durch diesen Prozess zu lassen?“
Die Opfer betonten, dass die Entscheidung des Richters implizierte, dass die Taten der Jungen nicht grundsätzlich falsch waren, sondern im Kontext ihrer Jugend als akzeptabel galten. Die Mutter einer der Opfer drückte ihre Frustration aus und forderte den Premierminister auf, tätig zu werden. Sie argumentierte, dass die Gesellschaft nicht glücklich sei, und die Regierung eine Verantwortung habe, zu helfen.
Der Partner der Mutter äußerte sich körperlich unwohl, als er die Entscheidung hörte. Er empfand es als ungerecht, dass die Opfer litten und die Täter scheinbar ungestraft blieben. Die Staatsanwaltschaft berichtete, dass die Ermittlungen detailliert waren. Eine der Ermittlungen zeigte, dass das Mädchen nach einem Treffen mit einem der Angeklagten über eine Messaging-App Kontakt aufnahm. Bei einem zweiten Angriff wurde das Mädchen jedoch „verängstigt und besorgt“.
Die Verurteilungen umfassten verschiedene Strafen. Ein 15-jähriger Junge erhielt eine Jugendrehabilitationsanordnung mit 180 Tagen Überwachung. Ein zweiter 15-jähriger Junge erhielt eine ähnliche Strafe für drei Vergehen der Verผิดung und vier Vorwürfe im Zusammenhang mit der Verbreitung von unanständigen Bildern. Ein weiterer 14-jähriger Junge erhielt eine Jugendrehabilitationsanordnung für achtzehn Monate.
Das Gericht betonte die emotionale und geistige Kapazität der Täter. Es wurde festgestellt, dass alle Beteiligten Bedingungen besaßen, welche ihre Reife beeinträchtigten. Der Richter erinnerte die Angeklagten daran, dass sie keine kleinen Erwachsenen seien und er müsse prüfen, wie wahrscheinlich es war, dass sie zukünftig schwere Taten begingen. Er erklärte, dass er vermeiden müsse, diese Kinder unnötig zu kriminalisieren, und die Auswirkungen ihres Verhaltens sowie deren Wiedereingliederung in die Gesellschaft verstehen müsse.
Die Polizeichefin äußerte sich kritisch und merkte an, dass eine Freiheitsstrafe für die Täter angemessen gewesen wäre. Ein Regierungssprecher bestätigte, dass das Justizministerium mehrere Anträge zur Überprüfung der Urteile unter dem Schema der „unverhältnismäßig milden“ Strafen erhalten hatte. Die Justizbeamten überprüften den Fall mit größter Sorgfalt und Aufmerksamkeit.