Der ehemalige Musiker Rick Wakeman veranstaltete ein Klavierkonzert für hundertfünfzig gerettete Mondbären in einem vietnamesischen Schutzgebiet. Wakeman, bekannt für seine Solo-Karriere und seine Unterstützung für den Tierschutz, spielte das Konzert, um auf die brutalen Bedingungen aufmerksam zu machen, unter denen Bären für die Gewinnung von Galle gehalten wurden. Er äußerte sich vor der Darbietung humorvoll und betonte, dass er keine Musik für den „Teddybärenpicknick“ spielte, sondern eine Aktion zur Bewusstseinsbildung. Die Veranstaltung diente dazu, die Öffentlichkeit über die unmenschlichen Zustände der Tiere zu informieren, die in Ländern wie China und Vietnam in Gefangenschaft gehalten wurden.
Wakeman äußerte sich besorgt über die Hitze und die Herausforderungen der Durchführung des Konzerts. Er erwähnte die extreme Hitze und die Notwendigkeit, die Bedingungen für die Tiere zu verbessern. Er erklärte, dass er neue Kompositionen speziell für die geretteten Bären geschrieben hatte und hoffte, dass die sanfte Melodie die Tiere berühren würde. Er betonte, dass alle Tiere auf Musik reagierten, insbesondere auf sanfte Melodien, und dass er lediglich hoffte, dass die Bären die Gelegenheit bekamen, das Konzert zu hören.
Die Bären wurden für die Extraktion von Galle in der traditionellen chinesischen Medizin genutzt. Diese Praxis war ein wichtiger Markt im illegalen Wildtierhandel in Ostasien und führte zu einem dramatischen Rückgang der asiatischen Schwarzbärpopulationen in Vietnam. Wakeman betonte die Notwendigkeit der Rettung, da noch hundertfünfzig Bären im Schutzgebiet untergebracht waren, während noch hundertfünfzehn Tiere in alten Käfigen auf den illegalen Bärenfarmen festgehalten wurden. Er forderte die Regierung auf, die verbliebenen Tiere schnell in das Schutzgebiet zu bringen, da monatlich vier Tiere starben.
Wakeman beschrieb die Transformation der Tiere eindrücklich. Er berichtete von Bären, die eine neue Lebensweise erlebten und die zuvor in engen Käfigen gefangen waren. Er betonte, dass diese Tiere fast menschlich aussahen und dass ihre Schönheit die schrecklichen Handlungen gegen Tiere unbegreiflich machten. Er forderte die Freilassung der Tiere und appellierte an die Öffentlichkeit, die Situation der Bären in Vietnam zu erkennen. Die Unterstützung von Wakeman für die Tierrettung zeigte, dass die Fürsprache für diese Tiere eine wichtige Rolle spielte.
Die Gründerin von Animals Asia, Dr. Jill Robinson, lobte Wakemans Engagement und seine Musik. Sie betonte, dass Wakemans Liebe zu den Tieren unermesslich sei und in der Musik widerhallte. Sie zeigte sich gespannt auf die Reaktion der Bären auf die Darbietung im Rahmen des Konzerts in der beeindruckenden Umgebung des Tam Dao Nationalparks.