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Politik

Senator Roberts forderte 'Remigration' von Hunderttausenden Migranten

Ein Skandal um extreme Abschiebungspläne und die Verknüpfung mit dem Rechtsextremismus

Der Senator Malcolm Roberts der Partei One Nation äußerte in jüngsten Interviews die Forderung nach der Verweisung von mindestens zweihunderttausend Personen. Er nannte den Begriff der „Remigration“ und sprach von der sofortigen Entfernung von Hunderttausend temporären Einwohnern sowie internationalen Studenten. Diese Angaben überstiegen die veröffentlichte Politik der Partei erheblich, welche lediglich die Verweisung von fünfundsiebzigtausend illegaler Migranten vorsah und die Lücken im Studentenvisum schließen wollte.

Roberts erklärte, dass die Partei nach der Entfernung dieser Gruppen mit der Bearbeitung der höheren Zahlen von Personen beginnen wolle, die entfernt werden müssten. Er forderte die sofortige Deportation aller Personen, die illegal in Australien anwesend seien, und bezeichnete dies als eine Maßnahme, die unverzüglich erfolgen müsse.

Die Diskussion um die Abschiebungsstrategie erhielt durch Pauline Hanson’s Auftritt im Programm „Spotlight“ eine neue Brisanz. Hanson bestätigte die Parallelen zu rechtsextremen Kreisen, als sie mit dem Leiter der Hardliner-Partei Restore Britain traf. Die dort präsentierten Unterlagen, die „Massendepotationen“ thematisierten, wurden von Hanson als „auf derselben Seite“ bezeichnet.

Experten und Wissenschaftler kritisierten die vorgeschlagene Politik scharf. Abul Rizvi, ehemaliger stellvertretender Sekretär des Einwanderungsministeriums, betonte die enormen Kosten einer solchen Operation und warnte vor massiven Fehlern. Er verglich die geplante Maßnahme mit einer Operationen wie der US-amerikanischen ICE und betonte, dass eine sorgfältige, zielgerichtete Vorgehensweise notwendig sei, um Chaos und Fehler zu vermeiden.

Dr. Kurt Sengul, ein Forscher für Rechtsextremismus, bezeichnete die „Remigration“ als eine extreme und gefährliche Position. Er stellte klar, dass dieser Begriff nicht nur die Entfernung illegaler Migranten meinte, sondern die erzwungene Repatriierung aller nicht-weißen Menschen, was er als eine Position verortete, die in ethnische Säuberung und weiße Suprematie verwurzelt war. Er erklärte, dass die „Remigration“ ein starkes Signal an Rechtsextremisten sei, dass One Nation diesen Begriff annahm.

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