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Russische Luftangriffe in der Ukraine: Drei Tote und zahlreiche Verletzte

Kiew und Südostukraine wurden von neuen Angriffswellen getroffen; Logistikzentren zielten auf militärische Versorgungslinien ab

Mindestens drei Menschen starben und über zehn weitere wurden verletzt in der Ukraine durch die jüngste Welle russischer Luftangriffe, berichteten offizielle Stellen. Die Feuerwehr bekämpfte einen Brand, der über Nacht auf einem Markt in der Hauptstadt Kiew entzündet worden war, nachdem dieser von russischen Raketen und Drohnen getroffen wurde. Die ukrainische Seite gab an, drei russische Raketen sowie nahezu hundert Drohnen abgeschossen zu haben.

Gleichzeitig verkündete der Bürgermeister Moskaus, dass etwa sechshundert ukrainische Drohnen über Nacht auf die Stadt gerichtet worden waren. Ein Lagerhaus des russischen Online-Händlers Wildberries wurde in diesem Angriff getroffen. Russland intensivierte die Luftangriffe in den letzten Wochen, während Kiew seine Zielvorgänge auf Logistikzentren russischer Versorgungsgüter verstärkte, um militärische Lieferketten zu stören.

In Kiew läuteten die Luftangriffssirenen seit Samstagabend viermal. Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete, dass mindestens sechs Personen, darunter ein Kind, verletzt wurden. Im südlichen Bezirk Zapendorrija berichtete der regionale Leiter Ivan Fedorov, dass zwei Menschen starben, als eine russische geführte Luftrakete ein Haus zerstörte. Auch in Dnipropetrowsk meldeten die Behörden einen Todesfall und vierzehn Verletzte.

In Russland wurden drei Personen durch einen ukrainischen Schlag verletzt, so der Bürgermeister Sergei Sobyanin. Er erklärte, dass ungefähr ein Drittel der Drohnen, die die Ukraine auf die Hauptstadt geschickt hatte, zerstört worden war. Das Wildberries-Lagerhaus in Koledino, fünfundzwanzig Kilometer vom Zentrum Moskaus entfernt, wurde im Angriff getroffen.

Im Zuge der Eskalation reagierte die Verteidigungsministerin Rumäniens mit einer Erklärung, dass ein spanisches Kampfjet eine Drohne abgeschossen hatte, welche das Luftraumgebiet nahe der Grenze zu der Ukraine und Moldau durchbrochen hatte. Die Drohne kam aus Moldau und wurde von einem F-18-Flugzeug, das Nato-Diensten diente, um fünf Uhr morgens (02:01 GMT) am Sonntag abgefangen. Über Trümmer fiel Material in ein unbesiedeltes Gebiet der Galati-Region nahe der ukrainischen Grenze.

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