Die russischen Streitkräfte hatten in der vergangenen Woche mindestens 3.124 ukrainische Drohnen abgewehrt und zerstört. Das Verteidigungsministerium Russlands berichtete, dass diese Zerstörungen auf den größten Angriff des Jahres hinwiesen. Diese Zahlen unterstrichen die anhaltende Intensität der Luftkriegsführung zwischen den beiden Nationen.
Die größten Angriffe auf Russland erfolgten am 13. und 17. Mai. An diesen Tagen wurden jeweils 572 und 1.054 Drohnen abgeschossen. Diese Daten bestätigten die Belagerung des Landes und zeigten die kontinuierliche Bedrohung der russischen Gebiete.
Gleichzeitig reagierte die Ukraine auf die russischen Aktionen mit Verurteilungen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte auf sozialen Plattformen, dass die Gegenmaßnahmen gegen die Verlängerung des Krieges und die Angriffe auf Städte und Gemeinschaften vollkommen gerechtfertigt seien. Er forderte Moskau explizit auf, seinen Krieg zu beenden.
Die jüngsten Luftangriffe auf die Ukraine zielten auf südliche Städte wie Odessa und Dnipro ab. In Odessa trafen Drohnen Wohngebäude sowie Schulen und Kindergärten, was zu Verletzungen führte. Auch in Dnipro verursachten Raketenangriffe bei lokalen Behörden Verletzungen.
Innerhalb Russlands verzeichnete die Gefängnisverwaltung einen Rückgang der Insassen. Der Chef der Strafvollzugsdienst berichtete über einen Rückgang der Bevölkerung um mehr als 180.000 Menschen in den letzten fünf Jahren. Dieser Rückgang resultierte teilweise aus der Rekrutierung von Gefangenen für die Frontlinie, doch Experten wiesen auf die mangelnde militärische Ausbildung der Rekruten hin.
Parallel dazu erörterte die US-Finanzverwaltung die Möglichkeit, eine Sanktionsbefreiung für russisches Seeöl aufzuheben. Senatorinnen und Senatoren drängten auf die Nichtverlängerung der Befreiung, da diese als finanzielle Unterstützung für den Krieg in der Ukraine angesehen wurde. Die Entscheidung der US-Regierung zeigte die komplexen geopolitischen Verflechtungen, die den Konflikt prägten.