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Medien

Sandilands schloss mit ARN Media einen Vergleich ab

Vergleich um 12 Millionen Dollar und neue Medienprojekte

Kyle Sandilands schloss seinen Streit mit ARN Media durch eine Zahlung von zwölf Millionen Dollar ab. Die Vereinbarung beinhaltete zudem eine Unterstützung bei der Gründung eines neuen Medienunternehmens. Dieser Vergleich stellte einen Bruchteil der 85 Millionen Dollar dar, die Sandilands nach seiner abrupten Entlassung aus dem Rundfunknetzwerk im Februar forderte. Die Einigung vermied zudem ein kostspieliges und potenziell schädliches Verfahren vor dem Bundesgericht.

Sandilands und sein Co-Moderator Jackie „O“ Henderson erhoben separate rechtliche Schritte gegen ARN, nachdem das Unternehmen ihre zehnjährige Verträge ein Jahr zuvor beendet hatte. Hendersons Klage war bislang nicht beigelegt. ARN Media gab in einer Erklärung an die Börse an, dass ein verbindlicher Vergleich mit Sandilands erzielt worden war. Die Einigung beendete sämtliche Ansprüche und Gegenansprüche, die vor dem Bundesgericht eingereicht worden waren.

Die Vereinbarung trennte Sandilands von allen früheren Verbindungen zur Sendestation. Sandilands hatte vor Gericht erklärt, dass er wieder im Programm von Kiis FM erscheinen wollte. Das Unternehmen teilte der Börse mit, dass Sandilands neun Monate lang von allen Radiosendern, die mit Kiis FM konkurrierten, ausgeschlossen war. ARN Media erklärte, Sandilands verfolgte unabhängige Medienmöglichkeiten und stimmte zu, seine neue Unternehmung auf den Radiosendern des Unternehmens zu bewerben.

Der Deal umfasste eine Liquiditätszahlung von 12,09 Millionen Dollar. Drei Millionen Dollar wurden im nächsten Monat gezahlt, und der Rest erfolgte monatlich bis Juni 2029. Als Teil des Vergleichs bot ARN Sandilands Werbedienstleistungen auf seinen Partnerplattformen im Wert von 1,5 Millionen Dollar über die nächsten drei Jahre an. Sandilands teilte neunundzwanzig Prozent der Einnahmen aus seiner neuen Sendung für drei Jahre mit ARN Media.

Während der Fall Sandilands beigelegt wurde, blieben die Verfahren von Henderson andauern. Henderson forderte eine Entschädigung von mindestens 82,25 Millionen Dollar wegen der unwirksamen Beendigung ihres zehnjährigen Vertrags. Sie erklärte vor Gericht, sie habe ARN über Sandilands’ angebliches Mobbing mehrfach beklagt. Der Streit begann mit einem Sendungsgespräch zwischen Sandilands und Henderson, woraufhin Henderson sofort Urlaub nahm. Der Vorstandsvorsitzende von ARN Media, Michael Stephenson, betonte, dass die Einigung für ARN Klarheit brachte und den Rechtsstreit beendete. Stephenson erklärte, dass das Unternehmen weiterhin auf die Umsetzung seiner Strategie fokussiert blieb, welche die Entwicklung eines schlankeren und effizienteren Betriebsmodells umfasste.

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