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Kriminalität

Schockbilder in Gerichtssaal: Grafische Beweise im Fall D4vd-Mord

Familie von Opfers Tochter sah sich dem schlimmsten Albtraum stellen

Schockierende Bilder des zerstückelten Leichnams einer fünfzehnjährigen Jugendlichen wurden vor ihren entsetzten Eltern am ersten Tag einer Vorverhandlung im Mordprozess gegen den Sänger D4vd gezeigt. Die Fotos zeigten den Körper von Celeste Rivas Hernandez, als er im vergangenen Jahr in einem Tesla, das dem Sänger David Anthony Burke gehörte, in Hollywood, Los Angeles, gefunden worden war.

Ein Ermittler stellte unter Eid dar, dass Burke, 21 Jahre alt, in den Tagen nach Celestes Tod online einen Leichentuch, Bandsägen, einen aufblasbaren Pool und eine Schaufel bestellt hatte. Burke gestand nicht zur Anklage des Mordes und der sexuellen Nötigung der jungen Frau. Die grausamen Details, die zuvor nur in Gerichtsdokumenten beschrieben worden waren, wurden nun öffentlich in den Raum gestellt.

Die Staatsanwaltschaft legte dar, dass Burke Celeste mit einem Messer gestochen und sie anschließend mit einer Bandsäge zerstückelt hatte, um den Mord zu verbergen. Sie behaupteten, er habe sie getötet, weil sie drohte, seine Beziehung zu einem Minderjährigen und seine Millionen-Musikkarriere offenzulegen. Für Celestes Eltern war dies eine Qual, auf die sie sich vorbereitet hatten, doch sie konnten es nicht vollständig antizipieren. Der Rechtsanwalt der Familie erklärte, dass sie diese Beweise in dieser Detailtiefe zum ersten Mal hörten und zutiefst erschrocken seien.

Der Anwalt berichtete, dass die Mutter von Celeste vorab gewarnt worden war, dass grafische Bilder gezeigt würden. Sie erklärte, dass sie zwar nicht an der Verhandlung teilnehmen müsse, doch sie wünschte sich, anwesend zu sein, um Unterstützung zu zeigen. Die Eltern wünschten sich jedoch, eine kurze Pause zu haben, was der Anwalt als den schlimmsten Albtraum eines Elternteils bezeichnete.

Im Gerichtssaal herrschte eine spürbare Erwartung. Journalisten, YouTuber und Mitglieder der Öffentlichkeit hatten sich für eine der begrenzten Plätze entschieden, um die Verhandlung zu verfolgen. Als Burke in orangefarbener Gefängnisuniform erschien, blieb er an seinen Stuhl gekettet. Die Atmosphäre änderte sich dramatisch, als der Ermittler Joshua Byers seine Aussage begann. Vor der Darstellung jedes Bildes wandte sich die Staatsanwaltschaft wiederholt an Celestes Eltern und warnte sie vor dem, was sie sehen würden.

Der Ermittler Byers beschrieb, dass er im Fahrzeug einen Kadaverbeutel öffnete und menschliche Überreste, darunter ein Oberkörper und ein Kopf, fand. Er berichtete, dass Celestes Körper so stark zerfallen war, dass ihr Gesicht nicht mehr erkennbar war. Das Gericht hörte auch Beweise über Käufe, die unter einem Spitznamen an Burkes Adresse nach Celestes Tod zugestellt worden waren, darunter Bandsägen und Leichentücher. Die Staatsanwaltschaft präsentierte Fotos von Tätowierungen, die Burke und Celeste verbanden, darunter eine Aufschrift „Celeste“ auf seinem Ringfinger und eine „Shhh…“-Tätowierung auf seinem Zeigefinger.

Die Vorverhandlung erwartete mehrere Tage. Die Staatsanwaltschaft plante, zusätzliche Zeugen einzufordern, um genügend Beweise für ein Hauptverfahren vor der Jury zu erbringen.

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