Mindestens zwanzig Schüler und ein Erwachsener starben bei einem Schwerunfall in Ost-Uganda. Ein Schulbus, der eine Lerntour durchführte, stürzte in einem der tödlichsten Verkehrsunfälle mit Kindern des Landes. Lokale Behörden gaben an, dass die Tragödie auf einen mechanischen Defekt zurückzuführen war, bevor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagabend in der Nähe von Chekwatit. Der Bus geriet auf der Chekwatit-Anhöhe außer Kontrolle, fuhr von der Straße ab, traf einen großen Stein am Straßenrand und kippte um. Die Polizei berichtete, dass der Fahrer die Steuerung des Wagens verlor, was den Unfall verursachte.
Der Bus transportierte Schüler der King David Junior School aus Ndejje. Die Schüler befanden sich auf einer Studienreise, bei der sie touristische Ziele besuchten. Lokale Medien berichteten, dass die Gruppe die Sipi-Wasserfälle besucht hatte. Neben den Opfern wurden zahlreiche andere Personen, darunter Schulpersonal, verletzt.
Der verstorbene Erwachsene war der Gründer und Direktor des Schulbetriebs, Herr Tadeo Ssekade. Der Minister für lokale Verwaltung veröffentlichte am Unfallort eine Erklärung, in der er die Todesfälle beklagte.
Die Verkehrsstellen in Uganda wiesen bereits vor, dass hohe Sterblichkeitsraten durch Straßenunfälle häufig auftraten. Die Hauptursachen waren dabei überhöhte Geschwindigkeiten, schlecht gewartete Fahrzeuge und gefährliche Straßen. Dieser jüngste Unfall verstärkte die Besorgnis hinsichtlich der Sicherheit des Schultransports im Land.
Die jüngsten Busunfälle in den letzten Wochen führten zu einer erneuten Besorgnis über die Sicherheit der Schülertransporte. Die Behörden forderten verstärkte Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit auf den betroffenen Strecken.