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Kriminalität

Schulgewalt in Queensland: Jugendlicher verletzte Mitschüler

Zweiter Vorfall in der Region führt zu verstärkter Aufmerksamkeit

Ein Jugendlicher verließ nach einem Streit eine Schule in Brisbane und verletzte einen Mitschüler schwer. Die Polizei reichte gegen einen sechzehnjährigen Jungen Anklage wegen des St치를 eines siebzehnjährigen Jungen ein, der ihm lebensbedrohliche Verletzungen zufügte. Der Vorfall ereignete sich am Dienstag gegen elf Uhr fünfundvierzig im Islamic College of Brisbane in Karawatha, südlich von Brisbane. Die Polizei behauptete, der junge Mann stach den Mitschüler mit einem kleinen Messer während einer Auseinandersetzung und verursachte ihm dadurch lebensbedrohliche Verletzungen. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass die beiden Personen miteinander bekannt seien. Der mutmaßliche Täter verließ die Szene anschließend zu Fuß. Kurz darauf lokalisierte die Polizei ihn in einem Fahrzeug auf der Gowan Road in Stretton. Gegen den Angeklagten wurden eine Straftat zur Verletzung, Verkrüppelung oder Funktionsbeeinträchtigung sowie die unrechtmäßige Besitznahme von Waffen der Kategorie M vorgeworfen. Der siebzehnjährige Mitschüler wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, wo die Queenslander Polizei die Verletzungen als lebensbedrohlich bezeichnete. Ein Sprecher des Princess Alexandra Hospitals berichtete am Dienstagnachmittag, dass der junge Mann in der Intensivstation stabilen Zustand befand. Die Schule informierte über den Vorfall und verhängte eine kurzzeitige Sperre, nachdem Notdienste gerufen worden waren. Nach Eindämmung der Situation wurden Schüler und Personal nach Hause geschickt. Die Schule versicherte, dass sie mit den Behörden zusammenarbeite und Beratungs- und Unterstützungsdienste für alle Mitglieder der Schulgemeinschaft bereitstellte. Die Schule forderte die Öffentlichkeit auf, über den Vorfall keine vorzeitigen und unüberlegten Spekulationen zu äußern. Dieser Vorfall stellte den zweiten Schulstich in Queensland in dieser Woche dar. In einem separaten Vorfall wurde am Montag ein fünfzehnjähriger Junge aus Kanimbla in Nord-Queensland angeklagt, nachdem er einen anderen Jungen in einer Schule in Cairns gestochen hatte. Gegen diesen jungen Mann wurden Straftaten zur Verursachung schwerer Körperverletzung vorgeworfen. Er erhielt am Montag die Verweigerung der Kaution und musste am Dienstag vor dem Jugendgericht in Cairns erscheinen.

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