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Wissenschaft

Schwere Wetterwarnung für Australien: Starkregen und Gewitter drohten

Ein Tiefdruckgebiet und tropische Feuchtigkeit beeinflussten den Südosten des Kontinents

Starke Regenfälle und Stürme drohten in den südöstlichen Regionen Australiens. Das Wetterbüro erließ eine schwere Wetterwarnung für Tasmanien und Teile Ost-Australiens. Starke Gewitter konnten in den kommenden Tagen erhebliche Niederschläge und Sturzfluten bringen.

Am Dienstnachmittag erklärte das Bureau of Meteorology (BoM), dass ein Tiefdruckgebiet über Südaustralien kombiniert mit Feuchtigkeit, die vom Tropenbereich entlang der Ostküste nach Süden gedrängt wurde, weit verbreitete Regenfälle verursachte. Diese Wetterlage korrelierte mit einer separaten Mitteilung des Büros über Entwicklungen des El Niño im tropischen Pazifik.

Innerhalb von vierundzwanzig Stunden bis Dienstnachmittag brachten Gewitter in New South Wales bis zu 60 Millimeter Regen, in Tasmanien 70 Millimeter, in Victoria 20 Millimeter und in Südost-Australien 40 Millimeter. Meteorologin Ilana Cherny berichtete, dass für Teile Ost-Tasmaniens am Mittwoch und Donnerstag schwere Wetterwarnungen in Kraft waren. Zudem wurden starke Gewitter im zentralen Westen von New South Wales vorhergesagt, die sich am Donnerstagabend bis nach Victoria erstreckten.

Cherny erläuterte, dass die Tiefdruckströmung und die Feuchtigkeit aus den Tropen durch eine Senke in den oberen Atmosphärenschichten verstärkt wurden, welche die erhöhte Regenaktivität verursachte. Sie prognostizierte, dass in Süd-Queensland und Teilen Nord-New South Wales am Mittwoch und Donnerstag starke Niederschläge erwartet wurden. Die Feuchtigkeit blieb auch nach dem Abziehen des Tiefdruckgebiets am Freitag in der Luft, wo sie die Küstenbereiche New South Wales weiterhin mit dem Risiko von Starkregen versorgte.

Die kumulierten Niederschlagsmengen erreichten im Süd-Queensland etwa 25 bis 100 Millimeter. Rund um die Darling Downs folgten 50 bis 100 Millimeter, an den westlichen Hängen New South Wales fielen 50 bis 100 Millimeter, und in Teilen der NSW-Küste fielen 100 bis 150 Millimeter. In Ost-Tasmanien wurden 50 bis 100 Millimeter Niederschlag registriert. Das Bureau stellte fest, dass die Stärke des El Niño durch die Oberflächentemperaturen zwar moderat bis stark war, dies jedoch nicht zwangsläufig starke Auswirkungen auf das australische Klima bedeutete, da andere Faktoren das Wetter beeinflussten.

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