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Sechzehn Schüler starben bei Bränden in kenianischer Schule

Untersuchungen laufen; Überbelegung und Sicherheitsmängel wurden als Ursache genannt

Sechzehn Schüler starben bei einem Brand in einer Internats-Schule in Gilgil, etwa 120 Kilometer westlich der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Die lokalen Polizeibeamten berichteten den Journalisten vor Ort über den tragischen Vorfall. Zusätzlich wurden sie mitgeteilt, dass sie noch siebzigundvierzig weitere Schüler aufgrund von Verletzungen im Krankenhaus behandelten. Das Feuer in der Utumishi Girls School begann in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, als die Schüler schliefen, so besagten die Polizei und das Rote Kreuz Kenias.

Die Einsatzkräfte begannen um 01:00 Uhr Ortszeit, als das Feuer einen Schlafsaal, in dem etwa zweihundertzwanzig Schüler untergebracht waren, verschlang. Die Polizei teilte mit, dass Such- und Rettungsaktionen im Gange waren, während die Ursache des Brandes noch nicht festgestellt worden war. Das Rote Kreuz Kenias informierte über die Anwesenheit von Notfallhelfern, die Unterstützung leisteten.

Kommandant Masoud Mwinyi äußerte sich gegenüber Eltern und Zuschauern außerhalb der Schule traurig und besorgt über die Situation. Er betonte, dass Brände in kenianischen Internats-Schulen nicht unüblich waren und dass Überbelegung der Wohnhäuser sowie die Nichteinhaltung von Sicherheitsrichtlinien häufig für die hohen Opferzahlen verantwortlich gemacht wurden. Einige Schüler flohen während des Chaos in die nahegelegenen Gebiete und wurden noch gesucht. Die Ermittlungen zur genauen Entstehungsursache liefen fort.

Familienangehörige, die am Tatort erschienen, empfanden Verwirrung und Angst. Einige Schüler erlitten Verletzungen, nachdem sie versuchten, aus dem oberen Stockwerk des Schlafsaals zu entkommen. Eine betroffene Angehörige berichtete, dass ihre Nichte zwar überlebt, aber einen Bruch am Bein erlitt. Die Familie fand ihre Nichte in gutem Zustand, jedoch mit einer Verletzung.

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