Eine australische Frau brachte seltene, natürlich entstandene Identizzwillinge zur Welt. Die Geburt erfolgte nach einer Kaiserschnittoperation in der vierten Woche und vier Tagen am 14. Juli. Die vier Mädchen waren monozygotische Zwillinge, bei denen ein einzelnes befruchtetes Ei in vier Embryonen gespalten war. Das Krankenhaus bezeichnete die Schwangerschaft als von extrem hohem Risiko. Die Mutter, Jenitar Na’amoana, und ihr Ehemann Jortham hatten bereits vier Kinder und waren von der Erwartung von vier Zwillingen überwältigt.
Dr. Alexa Bendall, die die Mutter von Beginn der Schwangerschaft betreute, schätzte die Wahrscheinlichkeit solcher identischer Zwillinge auf einen Fall von einem in fünfzehn Millionen Schwangerschaften. Sie betonte jedoch, dass die gemeinsame Plazenta ein äußerst seltenes Phänomen sei. Die Klinik akzeptierte Na’amoana bereits in der fünfundzwanzigsten Schwangerschaftswoche als stationäre Patientin, um die Entwicklung genau zu überwachen.
Bendall erklärte, dass die Tatsache, dass die vier gesunden Babys in der vierten Woche und vier Tagen geboren wurden, unglaublich sei. Sie lobte die Mutter dafür, dass sie alle Komplikationen und Risiken für sich selbst und ihre Kinder erfolgreich abwenden konnte. Die Neugeborenen trugen die Namen Emily, Harriet, Catherine und Alexa, nach Dr. Bendall, die dies als eine schöne Hommage bezeichnete.
Die Säuglinge verweilten in der Neonatologie-Intensivstation, bis sie volles Alter erreichten, und entwickelten sich äußerst gut. Die Eltern standen vor neuen Herausforderungen, da die Pflege von vier Neugeborenen gleichzeitig unerwartete Schwierigkeiten mit sich brachte. Die Mutter startete eine Online-Spendenaktion, um ein Fahrzeug mit mindestens zehn Sitzen zu finanzieren. Die Spendenaktion sammelte bereits über 37.000 australische Dollar ein.
Die Experten schätzten die statistische Wahrscheinlichkeit für natürlich entstandene Quadruplets auf etwa einen in siebenhunderttausend Geburten. Dieses Ereignis unterstrich die Seltenheit solch außergewöhnlicher biologischer Phänomene.