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Schockierende Verletzungen: Familie von Haiangriffstruggenerin kämpfte um Leben und Zukunft

Nach einem Angriff durch einen Großweißen Hai stand die Familie vor existenziellen Herausforderungen und politischen Debatten über den Schutz der Küsten.

Die Familie der Frau, die am Samstag beim Shark-Angriff am Strand von Coogee schwer verletzt wurde, musste sich mit dem katastrophalen Ausmaß ihrer Verletzungen und den emotionalen Auswirkungen auf ihr jüngeres Kind auseinandersetzen. Leah Stewart, eine 35-jährige Lehrerin und Schwimmerin, lag nach dem Angriff durch einen vermuteten Großweißen Hai im Intensivzentrum des St. Vincent’s Krankenhauses auf Leben und Tod.

Ihr älterer Bruder Joshua Stewart berichtete über die tragische Situation. Er betonte, wie lebendig und energiegeladen Leah gewesen war und wie viel sie der Meereswelt liebte. Er erinnerte an ihre Aktivitäten und ihre Nähe zum Ufer, als der Vorfall am kristallklaren Samstagmorgen geschah. Die Familie versuchte, inmitten dieser Krise eine normale Routine für Leahs 18 Monate alte Tochter aufrechtzuerhalten, die nach ihrer Mutter suchte.

Joshua bestätigte, dass Leah eine Amputation erlitten hatte und weiterhin in kritischem Zustand blieb. Die medizinische Mannschaft hatte zwar die extreme Blutverlustsituation weitgehend beherrscht, doch die vollständige Ausdehnung der langfristigen Schäden blieb unbekannt. Die Familie suchte Unterstützung, indem sie eine Spendenaktion startete, um die voraussichtlichen spezialisierten medizinischen Kosten für Leah zu decken, welche auch Prothesen umfassten.

Die Familie zeigte tiefe Dankbarkeit gegenüber der Gemeinschaft und den Ersthelfern, insbesondere gegenüber dem 24-jährigen Retter Charlie Verco, der direkt ins blutige Wasser paddelte, um die unbewusste Lehrerin auf sein Board zu bringen. Sie bedankten sich bei dem gesamten Team von Rettungskräften, Ärzten und Pflegepersonal für ihre Unterstützung.

Parallel zu dieser persönlichen Tragödie entbrannte eine politische Debatte über die Sicherheit der Strände in New South Wales. Der ehemalige Premierminister Tony Abbott sprach sich am Montag öffentlich gegen die mangelnde Abschreckung gegen Raubtiere aus und forderte eine Eliminierung von Haien nach Angriffen. Experten, wie Emeritus Prof Rob Harcourt, der marine Forschung leitete, argumentierten jedoch, dass eine Abschreckung keinen Unterschied für das Risiko von Haiangriffen machte.

Der Premierminister Chris Minns lehnte einen Abschuss von Großweißen Haien ab, da diese als geschützte Art galten. Die Landesregierung erteilte jedoch eine vorübergehende Ausnahme der Zivilluftfahrtbehörde, um Drohnenüberwachung direkt über den Strand von Coogee zu erlauben, um jegliche weitere Bewegung der Haien während der Beobachtungszeit zu überwachen.

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