Präsidentin Claudia Sheinbaum teilte am Montag mit, dass ihre Regierung der iranischen Nationalmannschaft erlaubte, während der Weltmeisterschaft in Mexiko zu verweilen. Sie erklärte, die Vereinigten Staaten wollten das iranische Team nicht im Land behalten. Diese Entscheidung resultierte aus der Ablehnung der USA, die den Iranischem Fußballteam den Aufenthalt im Land während des Turniers verwehren wollten.
Die Mannschaft spielte ihre Gruppenphase in den Vereinigten Staaten, doch ihre Basis verlagerte sich nach Tijuana, Mexiko, südlich von San Diego in Kalifornien. Diese Verschiebung wurde von der iranischen Fußballfederation kürzlich angekündigt und von der FIFA, dem Verband des Sports, bestätigt. Die FIFA hatte ihre Regierung kontaktiert, nachdem die Vereinigten Staaten signalisiert hatten, dass sie den iranischen Kader nicht im Land während des Turniers behalten wollten.
Sheinbaum antwortete den Journalisten, dass die Regierung keine Probleme mit dem Aufenthalt in Mexiko habe. Sie bestätigte, dass sie keine Einwände gegen die Verbleib der Mannschaft in Mexiko hatte. Die Verlagerung der Trainingsbasis erfolgte vor dem Hintergrund des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und Israel, den der Iran am 28. Februar begann. Zuvor war die Basis ursprünglich in Tucson, Arizona, geplant. Die Spannungen im Nahen Osten und die Sicherheitsbedenken begünstigten die Verschiebung.
Die iranische Federation gab an, dass die Mannschaft die Genehmigung der FIFA erhalten hatte, was die Verlagerung offiziell machte, als sie die Listen aller achtundvierzig Basislagerstätten veröffentlichte. Diese Maßnahme diente dazu, visa-bezogene Komplikationen zu vermeiden. Der Leiter der iranischen Fußballfederation, Mehdi Taj, betonte, dass die Verlagerung der Basis den Spielern ermöglichte, direkt mit Flugzeugen der Iran Air nach Mexiko zu reisen.
Das US-Außenministerium erklärte am Montag, dass Donald Trump klargemacht hatte, dass das iranische Team an der Turniersveranstaltung teilnehmen durfte. Die Erklärung behandelte jedoch weder den genauen Aufenthaltsort der Mannschaft noch die Äußerungen von Sheinbaum. Die Regierung von Sheinbaum arbeitete mit der FIFA zusammen, um alle Details vor dem Wettbewerb zu klären.