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Politik

Sicherheitslücken im Parlament: Personal der Abgeordneten fordern dringende Schutzmaßnahmen

Umgehende Überprüfung der Sicherheitsvorkehrungen nach Berichten über Angriffe und psychischen Belastungen

Personal der Abgeordneten forderte nach Berichten über körperliche Angriffe und Bedrohungen dringende Sicherheitsverbesserungen. Eine Umfrage unter über 500 Mitarbeitern der Parlamentsmitglieder ergab, dass 78 Prozent der Befragten bedrohliche Mitteilungen empfassen mussten und fast ein Drittel für ihre eigene oder die ihrer Kollegen Sicherheit fürchteten. Diese Zahlen zeigten einen deutlichen Anstieg der Angst, da 30 Prozent der Mitarbeiter „häufig, sehr häufig oder immer“ für ihre Sicherheit sorgten – ein deutlicher Unterschied zu den Ergebnissen vor fünf Jahren.

Viele Mitarbeiter berichteten zudem von Belästigungen. Sie nannten sie als rassistische oder vorurteilsbehaftete Sprache, wobei sie feststellten, dass sie diese manchmal erlebten, und siebzig Drei Mitarbeiter berichteten, sie seien „sehr häufig oder häufig“ von Besuchern solchen Äußerungen ausgesetzt gewesen. Eine weitere Gruppe von Befragten gab an, dass sie manchmal Druck erlebten, Anfragen zu befolgen, die ihre Sicherheit gefährden könnten.

Die Westminster-basierte Arbeitsgruppe für das Wohlbefinden, welche die Umfrage durchführte, betonte den dringenden Bedarf an größerem Schutz für das Personal, das oft als Stellvertreter der Abgeordneten agierte. Die Forschungsergebnisse des Psychologen Dr. Ashley Weinberg zeigten, dass ein Drittel des Parlamentspersonals klinische Belastungen erlebte, was das höchste Niveau darstellte, das seit Beginn der Umfrage im Jahr 2021 verzeichnet wurde.

Die Arbeitsgruppe erklärte, dass die Hauptursachen für diese psychische Belastung in unhaltbaren Arbeitslasten und der routinemäßigen Exposition gegenüber Missbrauch, rassistischer und sexistischer Sprache, Selbstmorddrohungen sowie Gewaltbedrohungen lagen. Zudem stellten sie fest, dass sie keine der Sicherheitsempfehlungen, die sie an ihre Abgeordneten gerichtet hatten, umgesetzt sahen.

Es wurde gefordert, dass die Kammerbehörden die Befugnis erhielten, strengere Sicherheitsmaßnahmen zu erlassen, falls Abgeordnete oder ihre Büromanager nicht nachkamen. Viele Mitarbeiter empfanden die Situation als gefährlich, da Sicherheitsleute oft nur in Anwesenheit der Abgeordneten erschienen und die Büromitarbeiter bei offiziellen Veranstaltungen allein zurückließen. Es wurde betont, dass Sicherheitsvorkehrungen routinemäßig auf das Personal der Abgeordneten ausgedehnt werden sollten, als ob die Abgeordnete selbst anwesend wäre, da diese Mitarbeiter als Stellvertreter fungierten.

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