Ein ehemaliger Soldat der US-Armee setzte am Montagmorgen ein Feuer vor einem Bundesgebäude in New York City. Die Behörden gaben an, dass der Verdächtige eine Pelzpistole abfeuerte und anschließend Feuerwerk entzündete. Das Ereignis fand an der 26 Federal Plaza statt, einem Standort, an dem Büros des FBI, der Durchsetzungsbehörde für Einwanderung und Zollkontrolle (ICE) sowie der Dienste für Staatsbürgerschaft und Einwanderung angesiedelt waren.
Bundesagenten griffen den Verdächtigen sofort. Es wurde festgestellt, dass dieser mit einer Machete und weiteren Waffen ausgerüstet war. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen, darunter eine Einwanderin, die an einer Statusanhörung teilnahm. Die Szene wurde zum Brennpunkt für Proteste gegen die Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump in Lower Manhattan.
Der Verdächtige, den das Department of Homeland Security (DHS) als „Anti-ICE-Störer“ bezeichnete, entzündete Feuerwerk und goss anschließend ein Entzündungsmedium auf die Treppe eines Eingangs. Dies verursachte das Feuer. Die Feuerwehr löschte die Brandgefahr.
Das FBI erklärte, dass der Verdächtige während des Vorfalls mehrere anti-Regierungs- und anti-ICE-Aussagen veranlasst hatte. Der stellvertretende Direktor des FBI in New York, James Barnacle, berichtete auf einer Pressekonferenz, dass der Verdächtige mit zwei Äxten, einer Machete, drei Messern und Feuerwerk bewaffnet war. Barnacle betonte, dass der Verdächtige etwa fünf bis sieben Pellets von einer Luftschusswaffe in Richtung des Gebäudes abfeuerte.
Das DHS bezeichnete den Verdächtigen als „anti-amerikanischen, anti-regierungsextremistischen“ Extremisten. Der Soldat, der aus Poughkeepsie, New York, stammte, diente zwischen 2001 und 2004 in der regulären Armee sowie zwischen 2004 und 2005 in der Nationalgarde New York. Er verließ die Armee als Spezialist und hatte keine Einsätze absolviert.
Der Bürgermeister von New York City, Zohran Mamdani, äußerte sich in einem Beitrag auf der Plattform X „zutiefst beunruhigt“. Er versprach, dass seine Verwaltung sicherstellte, dass jeder New Yorker in seiner Stadt sicher blieb und jede Bedrohung zur Rechenschaft gezogen wurde.