Sophie Woods vollendete die 2.000-Kilometer-Via Alpina-Ultramarathon und stellte damit die schnellste Person für diese Strecke auf. Sie gewann sowohl den Männer- als auch den Frauenrekord. Die Leistung setzte neue Maßstäbe für Ausdauer und Durchhaltevermögen in den Alpen.
Die Strecke stellte die Athletin vor erhebliche Herausforderungen. Woods absolvierte den Weg durch Stürme, Hitze, die bis zu 37 Grad Celsius erreichte, sowie durch Überschwemmungen und Waldbrände in acht verschiedenen Ländern. Die extremen Wetterbedingungen machten die Unternehmung zu einer zutiefst physischen Prüfung.
Woods verbesserte die bisherige Rekordzeit von 35 Tagen signifikant. Sie vollendete den Marathon in nur 29 Tagen. Für diese beeindruckende Leistung nutzte die Läuferin auch unkonventionelle Unterstützung, indem sie Eiscreme-Schlagschlagen zur Energiegewinnung einsetzte.
Während der gesamten Strecke konzentrierte sich die Athletin auf den gegenwärtigen Moment. Sie berichtete, dass sie sich stets auf den Tag, die Stunde und die Minute konzentrierte, in der sie sich befand. Diese Fokussierung ermöglichte es ihr, die enorme Distanz und die widrigen Umstände zu bewältigen.
Die Leistung von Sophie Woods zeigte, wie menschliche Entschlossenheit extreme physische Grenzen überwinden konnte. Ihre Erfahrung lieferte einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Grenzen menschlicher Ausdauer in alpinen Umgebungen.