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Spanien kämpfte gegen verheerende Waldbrände

Hitzewelle und extreme Gefahr lähmten die Brandbekämpfung

Die letzten Wochen bekämpften die Feuerwehrleute eine Reihe von Waldbränden, welche die spanische Landschaft verwüsteten. Diese Brände bedrohten Dutzende von Gemeinden und zwangen über 70.000 Menschen zur Evakuierung ihrer Wohnungen. Drei Brände in der Region Madrid sorgten für besondere Besorgnis, da eine neue Hitzewelle von Mittwoch an erwartet wurde und die Brandbekämpfungsbemühungen behindern konnte.

Isabel Díaz Ayuso, die regionale Leiterin Madrid, äußerte sich angesichts der Lage als „eine schreckliche Situation“. Sie besuchte die betroffenen Gebiete am Montag in Begleitung des Premierministers Pedro Sánchez. Sánchez sprach am Dienstag über äußerst herausfordernde Stunden und Tage, doch er sah einen leichten Anfang „am Ende des Tunnels“.

Die Temperaturen erreichten in einigen Regionen in den kommenden Tagen voraussichtlich 40 Grad Celsius, und die Hitzewelle erwartete sich mindestens bis Sonntag. Die nationale Wetterbehörde Aemet warnte, dass das Gefahrenniveau für Brände auf extreme Stufen stieg und die Einsatzkräfte behinderte.

Ayuso bestätigte, dass vier Gemeinden unter Ausgangssperren standen und weitere zwölf evakuiert wurden. Sie beschrieb die Brände als „die größte Naturkatastrophe in der Geschichte Spaniens“ und als eine „Kriegszone“. In der Region Madrid evakuierten über 56.500 Menschen, während weitere 27.797 Personen aufgefordert wurden, zu Hause zu bleiben.

Der Innenminister Fernando Grande-Marlaska berichtete der Sendung La 1 TV, dass die Brandbekämpfungsbemühungen am Montagnacht zu „relativ positiven Fortschritten“ geführt hätten. Er betonte, dass die Arbeit konsolidiert werde, und erklärte, dass die Notlage unter Kontrolle sei, obwohl die Wetterbedingungen die Arbeit erschwerten.

Pedro Sánchez verkündete am Dienstag, dass von den Bränden betroffenen Gebiete als „Katastrophenzonen“ erklärt wurden. Er forderte eine Geschlossenheit im Kampf gegen das Feuer, die Prävention und den Wiederaufbau. Er appellierte explizit an alle regionalen Regierungen, die Leugnung des Klimawandels als schlimmsten Treibstoff für den Kampf gegen die Klimakrise zu betrachten.

Die Brandkatastrophe betraf rund 77.000 Hektar in Spanien. Der Brand in der Region Ávila stellte die größte jüngste Brandentwicklung des Landes dar. Obwohl die Regierung eine „ziemlich günstige“ Entwicklung über Nacht in Ávila feststellte, berichtete Nicanor Sen von „kleinen Flammen“, welche nun von den Notdiensten überwacht wurden. Die spanische Regierung zeigte sich entschlossen, die Situation zu bewältigen und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Gefahr zu ergreifen.

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