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Politik

Spionagewarnung: Politiker und Beamte sollten sensible Gespräche in vernetzten Fahrzeugen vermeiden

Untersuchung des Leaks bei Ben Roberts-Smith; Hochwasserwarnungen in mehreren Bundesstaaten

Die australische Nachrichtendienststelle warnte Politiker und Beamte davor, sensible staatliche Informationen in internetverbundenen Fahrzeugen zu diskutieren. Diese Empfehlung resultierte aus der Gefahr des elektronischen Abhörens. Die oberste Spionageagentur des Landes betonte, dass Gespräche über klassifizierte oder sensible Daten außerhalb des Arbeitsplatzes stets ein Risiko darstellten. Insbesondere Fahrzeuge, welche Echtzeitinformationen an den Hersteller sendeten, stellten eine erhöhte Gefahr dar. Deputy Director General Lisa Alonso Love erklärte auf einer Budgetbesprechung, dass diese Warnung, die angesichts der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen kommuniziert wurde, keine spezifische Herkunft oder Herstellerangabe enthielt. Sie betonte, dass diese Gespräche nur an Orten stattfinden sollten, die für vertrauliche Kommunikation eingerichtet waren. Die Mitarbeiter sollten sich bewusst sein, dass Personen diese Informationen möglicherweise erlangen konnten.

Parallel dazu intensivierte die Justiz die Ermittlungen bezüglich des Leaks von Informationen über die Verhaftung von Ben Roberts-Smith. Die Kommissarin für Bundespolizei Krissy Barrett erklärte auf einer Anhörung des Senats, sie sei entschlossen, herauszufinden, wie die Medien von der Verhaftung im Voraus Kenntnis erlangten. Sie forderte den mutmaßlichen Leaker auf, Konsequenzen zu tragen. Die Bundespolizei und der Sonderermittler für Kriegsverbrechen hatten die Nationale Anti-Korruptionskommission (NACC) gebeten, die Medienlecks zu untersuchen, wobei die NACC bis zum Dienstag noch keine Antwort erteilte.

Roberts-Smith wurde am 7. April in Sydney auf dem Flughafen festgenommen und stand fünf Anklagen wegen Kriegsverbrechen vor, da er angeblich unbewaffnete Zivilisten während seines Dienstes mit der australischen SAS in Afghanistan getötet hatte. Der ehemalige SAS-Offizier wies die Anschuldigungen vehement zurück und bestritt alle Vorwürfe kategorisch.

Die Kommissarin Barrett betonte, dass eine Offenlegung sensibler Informationen an die Medien eine unbefugte Veröffentlichung darstellen konnte. Sie erklärte, dass jeder, der solche Informationen preisgab, Konsequenzen erfahren müsse. Die Polizei hatte darauf hingewiesen, dass die Medien eine Person am Flughafen bei der Verhaftung von Roberts-Smith sahen. Barrett zeigte sich entschlossen, die genauen Umstände dieser Kenntnisnahme zu klären.

Im Bereich der Wetterlage meldete das New South Wales State Emergency Service (SES) am Morgen eine Warnung für Teile des Upper Hunter, da starke Niederschläge und mögliche Sturzfluten vorhergesagt wurden. Auch das Tasmanian SES erließ eine Hochwasserwarnung für die Region Royal George, Avoca und umliegende tiefliegende Gebiete. Die Bevölkerung in diesen Regionen wurde aufgefordert, die Bedingungen zu beobachten und sich bei Verschlechterung der Lage auf Sicherheit vorzubereiten.

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