FaktenBlitz
RSS
Zurück zur Übersicht
Welt

Stürme traf Westaustralien: Stromausfälle und Suchaktion in Perth

Intensive Wetterereignisse führten zu weitreichenden Stromausfällen und einer wichtigen Entdeckung.

Tausende Einwohner Perths verließen ihre Häuser, da heftige Stürme die Westküste Australiens heimsuchten. Die Behörden warnten am Sonntagmorgen, dass die schlimmsten Ereignisse noch bevorstanden. Das starke Wetterereignis prognostizierte Windböen von bis zu 125 Kilometern pro Stunde für Perth und die Küstenregionen Westaustraliens.

Es folgten weitreichende Stromausfälle in Teilen Perths und seiner Umgebung. Etwa 10.000 Kunden wurden vom Ausfall betroffen, wie Western Power berichtete. Die Stromversorgung sollte voraussichtlich bis zum Mittag wiederhergestellt werden. Am Morgen wurden bereits Windböen von 107 Kilometern pro Stunde am Busselton-Jetty und 102 Kilometern pro Stunde auf der Rottnest-Insel gemessen. Das Wetteramt erließ eine schwere Wetterwarnung um elf Uhr australischer Zeit, welche auf zerstörerische Windböen über 125 Kilometern pro Stunde im Südwesten des Bundesstaates, einschließlich Perth, am Sonntagnachmittag und Abend hindeutete.

Die Bewohner wurden dringend aufgefordert, lose Gegenstände wie Gartenmöbel und Trampoline festzuhalten und sich von Fenstern fernzuhalten, als das Tiefdruckgebiet den Staat am Morgen erreichte. Der Wettervorhersager des Meteorologischen Dienstes, Luke Huntington, mahnte zur Vorsicht und betonte, dass diese Art von Wind die größte Gefahr darstellte. Er riet dazu, bei starken Winden drinnen zu bleiben und den Straßen fernzubleiben, um herabfallende Stromleitungen oder Bäume zu vermeiden.

Parallel zu den Wetterereignissen fand eine wichtige polizeiliche Suche statt. Eine umfangreiche Suche endete mit der positiven Nachricht, dass ein elfjähriger autistischer Junge sicher gefunden wurde. Der Junge war über Nacht in den westlichen Vororten Perths vermisst worden. Die Suche involvierte Polizei und Freiwillige des Staatlichen Notfalldienstes zu Fuß und auf Pferden. Die Polizei feierte die Entdeckung des Jungen und seine Wiedervereinigung mit seiner Familie.

Die Gefahr starker Regenfälle ließ nach, nachdem Niederschlag Teile des Bundesstaates überflutet hatte. Ludlow, etwa 200 Kilometer südlich von Perth, verzeichnete am Samstagabend über 43 Millimeter Niederschlag in zwei Stunden. Es wurden zudem durch abnormal hohe Gezeiten zerstörerische Wellen erwartet. Das Tiefdruckgebiet bewegte sich nach Osten, und das Risiko zerstörerischer Winde verlagerte sich am Montag auf den Südosten Westaustraliens.

AustralienWetterPerthSturmKatastrophe

Teilen

𝕏 Twitter WhatsApp