Ein kürzlich veröffentlichtes Video zeigte den Moment, in dem ein Mitarbeiter von Starbucks zwei Räubern in seinem Geschäft konfrontierte. Diese Aktion führte jedoch zur Kündigung des Mitarbeiters, wie er behauptete. Michael Harris, ein ehemaliger Mitarbeiter, berichtete, dass er und ein Kollege entlassen wurden, nachdem sie Männer konfrontiert hatten, die versuchten, ihr Geschäft in St. Louis zu überfallen.
Die Aufnahmen, die mehr als zwei Jahre nach dem Vorfall veröffentlicht wurden, zeigten die chaotische Szene im Inneren des Geschäfts. Zwei Männer betraten das Lokal und forderten Geld. Einer der Täter drängte einen Mitarbeiter auf den Boden. Harris berichtete, dass einer der Räuber ihn mit einer Waffe angriff und er glaubte, er würde erschossen werden. In diesem Moment intervenierte ein anderer Mitarbeiter, der die Waffe als gefälscht erkannte. Beide Mitarbeiter begannen dann, die Täter zu bekämpfen.
Obwohl einer der Täter entkommen konnte, hielten Harris und seine Kollegen den anderen Täter zurück, bis die Polizei eintraf. Die Täter wurden später wegen Raubdelikten verurteilt. Harris klagte 2024 wegen einer ungerechtfertigten Kündigung, und sein Fall stand für ein Geschworenengericht am kommenden Sommer an. Sein Rechtsbeistand betonte die ethische Dimension des Falles und betonte, dass die Mitarbeiter das Richtige getan hätten, obwohl sie ungerecht bestraft wurden.
Starbucks äußerte sich auf die Vorfälle. Eine Unternehmenssprecherin erklärte, dass die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden im Zentrum ihrer Geschäftstätigkeit stand. Sie betonten, dass die Schulungen und Protokolle darauf abzielten, die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten und eine Eskalation zu verhindern. Die Firma bedankte sich darüber, dass in dieser Situation keine größeren Schäden entstanden.