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Politik

Starmer deutete Resignationsauszeichnungen an

Andy Burnham steht kurz vor der Nominierung für die Regierung

Keir Starmer signalisierte, dass er bei seinem Ausscheiden aus dem Premierministeramt Resignationsauszeichnungen vergeben könnte. Dies geschah trotz seiner früheren Zusicherung, dass er dies nicht tun würde, wenn er seine Position niederlegte. Der Premierminister lehnte es zweimal ab, eine Liste von Auszeichnungen zu ausschließen, die in den nächsten zehn Tagen durch Andy Burnham ersetzt werden sollte.

Starmer kritisierte Rishi Sunak damals dafür, Boris Johnson eine Reihe von Auszeichnungen, darunter Rittertitel, an seine politischen Verbündeten zu vergeben. Er erklärte, es sei schwierig, dies zu rechtfertigen, und betonte, dass es andere Wege gäbe. Er versprach lediglich, dies im üblichen Verlauf der Dinge zu prüfen.

Die Nominierung von Personen für Auszeichnungen nach dem Verlassen des Premierministeramtes ist traditionell dem Premierminister vorbehalten. Diese Liste musste jedoch vom Nachfolger und der Kommission für Ernennungen im Lords genehmigt werden. Liz Truss erhielt eine solche Liste von Sunak, obwohl sie nur 49 Tage im Amt blieb, bedingt durch Turbulenzen auf den Finanzmärkten. Sunak erlitt zudem Kritik für die Genehmigung der Resignationsauszeichnungen für Johnson, welche über vierzig Namen enthielten.

Im unangefochtenen Führungsrennen der Labour-Partei erhielt Burnham 322 Nominierungen, was achtzig Prozent der parlamentarischen Partei darstellte. Dies garantierte ihm fast sicher den Eintritt in die Regierung. Die Konvention besagte jedoch, dass der ausscheidende Führer keine Nominierungen vornehmen durfte, sodass keine weiteren unangekündigten Abgeordneten zur Unterstützung einer Alternative übrig blieben.

Die Nominierungsprozesse begannen am Donnerstagmorgen. Kurz vor elf Uhr veröffentlichte Burnham ein kurzes Video in den sozialen Medien, in dem er sich selbst nominiert und mit der Bemerkung „hoffentlich zum dritten Mal glücklich“ eine Anspielung auf seine gescheiterten Versuche für die Labour-Führung in den Jahren 2010 und 2015 machte. Starmer äußerte die Zuversicht, dass Burnham in die Regierung gelangen würde, da er ihn lange kannte und in seinem Team gearbeitet hatte.

Ein neuer Führer benötigte zudem die Unterstützung von mindestens fünf Prozent aller lokalen Zweigstellen oder von drei parteigebundenen Gruppen, von denen mindestens zwei Gewerkschaften sein mussten. Burnham hatte die Unterstützung von Unite und der Feuerwehrunion erhalten.

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