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Politik

Starmer verlor Autorität: Druck auf Premierminister zur Abfolge auf Burnham

Interne Dokumente und Minister forderten einen Zeitplan für den Machtwechsel

Der Premierminister Keir Starmer sah sich zunehmendem Druck ausgesetzt, seine Position zu hinterfragen. Labour-Parteilieute äußerten die Ansicht, dass Starmer „absolut keine Autorität“ besaß, da allgemein angenommen wurde, Andy Burnham würde die Führung herausfordern und diese gewinnen. Charlie Falconer, ein ehemaliger Kabinettsmitglied unter Tony Blair, erklärte, Starmer hätte „höchstens Wochen“ zur Verfügung, was ihm die effektive Kontrolle seines Kabinetts und der Parlamentsführung verwehrt habe. Diese Entwicklung deutete auf eine bevorstehende interne Machtverschiebung hin, die die Stabilität der Regierung gefährdete.

Ein Memo, das unter loyalistischen Abgeordneten zirkulierte, enthüllte die Argumente, die der Premierminister und sein Team in einer Führungskampagne gegen Burnham verwenden würden. Das Dokument besagte, dass Burnham noch keine echte Prüfung erfahren habe und dass ein echter Wettbewerb ihn mit Fragen konfrontieren würde, deren Antworten er noch nicht gegeben hatte, was seine Unterstützung wahrscheinlich schwächen würde. Es wurde argumentiert, dass die Entwicklung für Burnham nicht positiv gewesen sei und seine Beliebtheit abgenommen habe.

Die Existenz eines solchen Dokuments, erstellt von Verbündeten von Keir Starmer, zeigte, dass seine Vorbereitungen für einen Wettbewerb im Gange waren. Gleichzeitig unterstrich es die Risiken eines zutiefsten internen Konflikts innerhalb der Partei, da sich beide Seiten versuchten, die andere zu demontieren. Parallel dazu untersuchte die Reform UK, ob sexistische Kommentare ihres Kandidaten bei der Makerfield-Wahl beeinflusst hätten. Die Wähler betonten dabei beleidigende Social-Media-Beiträge, was den Kandidaten Druck auf die Schultern legte.

Auf Nachfrage, ob Starmer in einem Führungswettbewerb antreten sollte, riet Falconer eindringlich davon ab. Er erklärte, dass das Antreten zu einem schwierigen Kampf führen würde, in dem die beiden Kandidaten sich gegenseitig untergraben würden. Es wurde betont, dass ein solcher Wettbewerb weder dem Land noch der Partei langfristig nützen würde. Stattdessen forderten Minister, die loyal zu Starmer standen, ihn auf, einen Zeitplan für seinen Rücktritt vorzulegen.

Ein Kabinettsmitglied äußerte, dass Starmer den Weg für einen ordentlichen und würdevollen Abgang ebnen müsse. Andere Minister äußerten die Überzeugung, dass Starmer den Anspruch auf eine Führungsrolle verdient habe, nachdem er seine Fähigkeit bewiesen hatte, die Reform UK in einem Wahlkreis zu besiegen. Die politische Landschaft sah sich somit einer klaren Entscheidung gegenüber, ob die Macht bei Starmer verblieb oder bei Burnham überging, was die zukünftige Ausrichtung der Regierung bestimmen sollte.

UK-PolitikLabourAndy-BurnhamKeir-Starmer

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