Keir Starmer warnte seinen wahrscheinlichen Nachfolger Andy Burnham davor, die Zeit für internationale Angelegenheiten zu reduzieren. In einem Gespräch mit der BBC erklärte Starmer, dass es unmöglich sei, weniger Zeit auf die Außenpolitik zu verwenden. Er betonte, dass ein zukünftiger Premierminister die globale Unruhe nicht vernachlässigen dürfe. Starmer argumentierte, dass man die internationalen und die innerstaatlichen Angelegenheiten nicht trennen könne. Er erklärte, dass es nicht sinnvoll sei, diese beiden Bereiche voneinander abzugrenzen, da man die Auswirkungen globaler Ereignisse auf die Haushalte im Inland berücksichtigen müsse. Er betonte, dass man sich um dauerhafte Lösungen für die Lage in der Ukraine und um die Entwicklungen im Hormus-Strait kümmern müsse.
Starmer sprach auch über seine Entscheidung, sein Amt niederzulegen. Er schilderte, dass diese Entscheidung eine zutiefst persönliche Angelegenheit war. Er erklärte, dass er den Entschluss zur Resignation nach einem Wochenende mit seiner Familie auf Chequers, dem Landgut in Buckinghamshire, gefasst hatte. Er betonte, dass es sich um eine Entscheidung handelte, die er persönlich traf, und dass diese erst dann erfolgte, als er und Vic zusammen mit den Kindern zwei Tage miteinander verbrachten. Er versprach, seine Position innerhalb der Labour-Partei zu wahren.
Vor seiner Resignation gab Burnham bereits Hinweise darauf, wie er in der Außenpolitik regieren würde. Der MP äußerte, dass er die gleiche Unterstützung für die Ukraine leisten würde wie Starmer. Zudem schlug Burnham vor, die Bemühungen des ausscheidenden Premierministers zur Etablierung einer engeren Beziehung zur Europäischen Union fortzusetzen. Burnham signalisierte somit eine klare Linie in Bezug auf die internationale Zusammenarbeit.