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Streik im Kenia: Passagiere festsitzen am Flughafen wegen Arbeitskampf

Arbeitsstreit bei der Luftfahrt führte zu erheblichen Verspätungen und Flugausfällen in Nairobi

Hunderte von Passagieren festsassen am Jomo Kenyatta International Airport (JKIA) in Nairobi, als ein Arbeitskampf die Flugbetriebsabläufe störte. Die Flugunterbrechungen dauerten den zweiten Tag an, was auf einen Streik der Beschäftigten im Luftverkehrscontrolling zurückzuführen war. Der Flughafen fungierte als zentraler regionaler Verkehrsknotenpunkt und erlebte durch die industrielle Aktion erhebliche Beeinträchtigungen.

Die Flughafenbehörde und die nationale Fluggesellschaft Kenya Airways warnten vor möglichen Verzögerungen der Abflüge. Eine neue Runde von Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Flughafenmanagern sollte am Montag stattfinden, doch diese Gespräche brachen einen Tag zuvor ohne ein Ergebnis ab. Die Beschäftigten im Luftfahrtsektor führten den Streik durch, um bessere Arbeitsbedingungen und die Umsetzung eines zuvor vereinbarten Abkommens zu fordern.

Kenya Airways berichtete in ihrer jüngsten Mitteilung, dass die Arbeitsniederlegung der Flugverkehrskontrollmitarbeiter zu Verzögerungen von über sechs Stunden führte. Die daraus resultierende Flugrückstand zwang die Fluggesellschaft, einige Abflüge zu stornieren. Die Airline entschuldigte sich für die Störung und gewährte Passagieren die Möglichkeit, ihre Flüge ohne zusätzliche Gebühren zu ändern oder neu zu planen.

Zusätzlich zu den Problemen bei Kenya Airways meldete RwandAir am Montag die Stornierung von zwei Flügen aufgrund laufender betrieblicher Einschränkungen bei den Dienstleistungen des Flugverkehrskontrollpersonals am Flughafen. Ein Reisender, der nach Florida reiste, berichtete über mehrere Verspätungen und eine Stornierung seines Fluges. Er wartete zwölf Stunden und musste auf den nächsten Flug bis zum folgenden Abend warten.

Der Konflikt entsprang einem zweitägigen Streit im Februar über Tarifverhandlungen und den Einsatz von Freiwilligen am Flughafen. Die Flughafenverwaltung erklärte, dass die Gewerkschaften die Arbeitsniederlegung durchführten, da die Bedenken nicht gelöst worden waren. Der Flughafen Nairobi galt als einer der geschäftigsten Knotenpunkte der Region und verarbeitete im Vorjahr etwa neun Millionen Passagiere.

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