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Politik

Studenten verließen die Schule: Proteste gegen Pauline Hanson und Rassismus

Jugendliche forderten Gleichberechtigung und kritisierten die politische Agenda der One Nation

Tausende von Studierenden verließen am Donnerstag die Bildungseinrichtungen, um gegen den Aufstieg Pauline Hansons und die Anti-Hanson-Proteste in ganz Australien zu demonstrieren. Die Teilnehmer riefen mit Slogans, die die Botschaft vermittelten, dass Rassisten hier nicht willkommen seien. Sie zeigten Plakate, die Pauline Hansons ehemaliges Fisch- und Chip-Geschäft sowie die Anführerin der One Nation verspotteten.

Die Demonstrationen wurden von der National Union of Students organisiert. Bei den Versammlungen thematisierten die Studierenden die Notwendigkeit, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft ihre Rechte nicht verlieren durften. Eine Schülerin, die ihre Gründe für einen Schultag frei wünschte, präsentierte ihrer Mutter eine vierseitige Ausarbeitung. Sie betonte, dass Menschen unterschiedlicher Rasse keine Rechte verlieren sollten und dass queere Menschen bereits viel Kampf für ihre Rechte erlebten. Sie argumentierten, dass diese Rechte nicht ebenfalls entzogen werden durften.

Die zentralen Themen der Redner waren klar: Rassismus sei hier nicht akzeptabel, und Hanson repräsentiere nicht die Jugend Australiens. Samantha Ratnam, ehemalige Spitzenpolitikerin der Victorian Greens, äußerte sich beeindruckt über die Beteiligung und zeigte sich hoffnungsvoll: „Es gibt mir die Hoffnung, dass wir den Aufstieg der One Nation stoppen können. Alles steht auf dem Spiel.“

Ein ehemaliger Rechtspopulist Avi Yemini erschien bei einer Versammlung und versuchte, sich in die Menge zu drängen, wurde jedoch von den Ordnungskräften zurückgewiesen. Gleichzeitig berichtete ein Elternteil von einer früheren Streikaktion gegen Hanson und betonte die universellen Werte der Jugend. Er lobte die Haltung der jungen Menschen: „Sie glauben an Freundlichkeit, an Anstand und daran, dass jeder unabhängig von seiner Herkunft eine faire Chance erhielt.“

Jenny Leong, Mitglied der Greens aus Newtown, sprach leidenschaftlich und kritisierte Hansons Agenda. Sie erklärte, dass Pauline Hanson und ihre rassistische Agenda bereits vor vielen Jahrzehnten die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Sie betonte, dass die Nation weder die One Nation noch Pauline Hanson benötigte, nicht wegen des Rassismus, der Spaltung oder der Verachtung, die Hanson täglich äußerte, um ihren eigenen Vorteil und ihre persönliche Macht zu fördern.

Politiker reagierten auf die Proteste. Der Bundesminister für Bildung Jason Clare forderte die Studierenden auf, während der Schulzeit zu lernen, und betonte, dass sie bei den Schulveranstaltungen anwesend sein sollten. Akash Nagarajan, Generalsekretär der Gewerkschaft, verwies auf Hansons Abstimmung gegen Bildungspolitiken wie kostenloses Tafe und die Reduzierung von Studienkrediten.

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