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Stürme und Hitzewellen: Wetterextreme über Europa und Asien

Gewitter zogen durch die Balkanregion, während Frankreich unter ungewöhnlich intensiven Temperaturen litt

Starke Gewitter zogen letzte Woche durch die Balkanregion und verursachten weitreichende Zerstörung in Teilen der Gegend. Die Stürme entwickelten sich, als instabile heiße Luft über dem Adriatischen Meer verweilte, während eine Kaltfront nach Südosten vorrückte. Die Front begann ihre Reise am 10. Juni in Slowenien, wo die Umweltbehörde Sloweniens Windböen von 65 Meilen pro Stunde am Flughafen Ljubljana verzeichnete. Gleichzeitig fiel über die Region starker Regen, mit 23 Millimetern, die in Kranj gemessen wurden.

Parallel zu dem starken Niederschlag fielen Hagelkörner der Größe von Golfbällen vom Himmel, als die Front nach Südosten in Richtung Kroatien wanderte. Eine besonders betroffene Gegend war die Gemeinde Komenda, wo die örtliche Feuerwehr Schäden an über hundert Gebäuden meldete. Einige Wohnhäuser verloren ihre Dächer durch die heftigen Winde.

In den frühen Morgenstunden des 11. Juni zog das Gewitter nach Südosten in Kroatien und Bosnien und Herzegowina und erreichte am 12. Juni Griechenland. Ähnliche Bedingungen wurden auf der anderen Seite Eurasiens beobachtet. Das Hongkonger Observatorium erließ am Donnerstag eine Warnung vor einem schwarzen Regenschauer. Bei einer solchen Warnung erwarteten man, dass Außendienstleute Schutz suchten, bis die Lage sicher war, und Schulen schlossen.

Die stündlichen Niederschlagsmengen überschritten 70 Millimeter, nur zehn Tage nach der ersten schwarzen Warnung am 8. Juni, was zu weit verbreiteten Überschwemmungen führte. Regen war nicht die einzige Gefahr, die die Region traf, da Windgeschwindigkeiten von 50 Meilen pro Stunde im Bezirk Tai O gemessen wurden.

In Frankreich erlebte das Land jüngst Hitzewellenbedingungen, wobei die Temperaturen im mittleren bis hohen Dreißiger Grad Celsius lagen und einen großen Teil des Landes betrafen. Es wurde erwartet, dass die Hitze in den kommenden Tagen intensiver würde, mit Vorhersagen, dass die Temperaturen 41 Grad Celsius erreichen würden.

Diese Hitzewelle erwies sich als besonders ungewöhnlich, da die intensivste Hitze in Nord- und Westfrankreich konzentriert war. Diese Regionen waren typischerweise kühler als Gebiete wie das Rhône-Tal, das bei Hitzewellen häufiger die höchsten Temperaturen erlebte.

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